Durchgewalkte Steaks
Von Portishead bis Hildegard Knef: Auf ihrer neuen EP covern die Beatsteaks nur Lieder von Sängerinnen.

„I just wanna be a woman“: Hat Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß etwa eine Enthüllung für uns? Nein, er covert mit seiner Band schlicht Portisheads „Glory Box“ für die neue EP „In the Presence of“. Der Clou: Alle sechs Tracks sind Interpretationen von Liedern, die von Sängerinnen aufgenommen wurden.
Das reicht von The Velvet Undergrounds „After Hours“ (im Original singt Drummerin Maureen Tucker) über L7s „Shitlist“ bis zu Hildegard Knef.
Natürlich werden alle Lieder in bester Beatsteaks-Manier ordentlich durchgewalkt – doch die Liebe zu den Originalen scheint durch. Sogar eine zeitgenössische Künstlerin kriegt einen kleinen Shout-Out, für den Teutoburg-Weiß und seine Jungs eine Zeile in Ideals Strandhymne „Monotonie“ geändert haben: Statt „Campari auf Tahiti“ trinken sie eben lieber „Campari mit Haiyti“.
Musik


Neue Single: Pomme sucht ihren eigenen Pfad außerhalb der Karte

Im zweiten Anlauf: New Constellations im Interview
Hörenswert

Who loves the Sun von CHAT PILE
Erst sechs Jahren existiert die Metal-Band Chat Pile. Trotzdem finden sie auf ihrem neuen Album „Who loves the Sun“ ihren ganz eigenen Sound.

The Gem von JULIA JACKLIN
Julia Jacklin arbeitet für ihr neues Album „The Gem“ erstmals mit dem legendären Indie-Label 4AD zusammen. Mehr als ganz nett klingt das aber nur selten.

Stadt aus Gold: TRETTMANNs neue Single erscheint am Freitag
Trettmann bringt mit „Stadt aus Gold" 2027 ein neues Album heraus. Schon jetzt erscheint die erste, deutlich düsterere Single.
