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Doku-Tipp: „Siegfried und Roy – Ein Leben für die Illusion“

Siegfried und Roy – Ein Leben für die Illusion
Bild: Feld Productions

Das tragische Ende einer unglaublichen Geschichte: Im Jahr 2020 sind Siegfried und Roy mit kurzem Abstand hintereinander gestorben. Zu diesem Zeitpunkt ist das Duo schon lange nicht mehr aufgetreten. Aber ihre Namen sind immer noch weltweit bekannt. Mit ihrer Zaubershow und den ikonischen weißen Tigern und Löwen waren die beiden Deutschen lange Jahre lang ein Sinnbild der Bühnenunterhaltung. Bis nach Las Vegas hat das Duo es geschafft. Wie, das erzählt die Dokumentation „Siegfried und Roy – Ein Leben für die Illusion“ von Christian Jakob.

Siegfried Fischbacher und Roy Horn haben sich als Kellner auf einem Kreuzfahrtschiff kennengelernt. Sie haben schon damals den Traum geteilt, es irgendwann ganz nach oben zu schaffen. Gemeinsam haben sie eine Karriere als Zaubererduo gestartet, bei der zunehmend wilde Tiere eine Rolle spielten. Ihre immer exotischere Show hat das Duo erst nach Monte Carlo und Paris, schließlich nach Las Vegas geführt, wo sie in den 90er-Jahren das erfolgreichste Programm der Stadt gegeben haben. Im Film berichten Weggefährt*innen, andere Magier*innen, Familie, Freund*innen und Journalist*innen vom steilen Aufstieg. Privat haben sich Siegfried und Roy, die zwischenzeitlich auch ein Paar waren, immer wieder gegenseitig angestachelt.

Nachdem Roy bei einem Auftritt im Jahr 2003 von einem seiner Tiger verletzt worden ist, hat das Duo seine Karriere beendet. Im Jahr 2020 ist schließlich zunächst Roy an Covid-19, im Januar dieses Jahres dann Siegfried an einem Krebsleiden gestorben.

„Siegfried und Roy – Ein Leben für die Illusion“ läuft am 14. Mai um 22.05 Uhr auf arte. Danach ist der Film noch bis zum 12. Juni in der Mediathek verfügbar.

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