Frank Göhre: Verdammte Liebe Amsterdam
Mit „Verdammte Liebe Amsterdam“ zeigt Frank Göhre, dass man keine 200 Seiten braucht, um eine gute Krimigeschichte zu erzählen.
Mit „Verdammte Liebe Amsterdam“ zeigt Frank Göhre, dass man keine 200 Seiten braucht, um eine gute Krimigeschichte zu erzählen.
Die Reihe um Kimmo Joentaa hat Jan Costin Wagner vorerst beendet – um mit seinem neuen Roman „Sommer bei Nacht“ ein differenziertes Psychogramm zu zeichnen, das die Literatur bislang schuldig geblieben ist.
William Wisting ist eine Art moderner norwegischer „Derrick“, der wohltuend normal auftritt und moralisch gefestigt aus dem Gros der kaputten Roman-Ermittler heraussticht.
Die Fortsetzung hält, was „1793“ versprochen hat: Natt och Dags gekonnte Mischung aus historischem Schauerroman in Briefform, Detektivgeschichte und Horrorstory verfällt man schon nach wenigen Seiten.
Irisch vernebelt: „Gestrandet“ von Anthony J. Quinn ist ein düsterer Noir zum Brexit-Chaos.
Mit „Der Schnee war schmutzig“ liefert Georges Simenon eine zeitlose Betrachtung über das Wesen des Menschen und die Fragilität der Zivilisation als Meta-Noir.
Bei James Ellroy sind die Seiten so testosterongetränkt, dass sie sich fast von alleine umblättern: anachronistisch, derb und politisch völlig unkorrekt.