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Husten und Sophie Hunger überraschen mit „Dasein“

Bevor das Debütalbum des Alternative-Rock-Projekts Husten erscheint, hat die Gruppe Musikfans mit einem Duett überrascht: Die Schweizer Sängerin Sophie Hunger hat sich für den Song mit Husten zusammengetan. Das wohlklingende Ergebnis ist die Single „Dasein“, die im März erschienen ist.

Mit gefühlvoll-melancholischen Gitarrenakkorden holt der Song sicher nicht nur Gisbert-zu-Knyphausen-Fans direkt ab, sondern ist durch die Stimme von Sophie Hunger auf emotionaler Ebene auch was fürs Pop-Publikum. Das hat durchaus Radiopotenzial, entfaltet sich aber im Zusammenspiel mit dem Video besonders schön.

Der dazugehörige Clip von Steph von Beauvais passt deshalb so gut, weil der Song ein sehnsüchtiges Gefühl von Roadtrip aufkommen lässt, und die aus einem fahrenden Auto gefilmten Szenen den eigenen Blick sofort in die Ferne der Landschaftsaufnahmen ziehen. Es wird einem ganz wehmütig. Zu recht, denn im Songtext steckt eine Botschaft zum Abschied: „Gibt es wirklich ein Ende?/Strich drunter und Schluss/Ich hasse den Abschied, doch wenn ich von dir Abschied nehmen muss/werd ich da sein“ – das klingt tieftraurig und herzerwärmend zugleich.

In einem Fotostreifen aus vier Bildern sind das Trio Husten und Sophie Hunger zu sehen.
Das Trio Husten und dazwischen Sängerin Sophie Hunger. Foto: Jerome Witz

Das sind Husten und Sophie Hunger

Hinter dem ungewöhnlichen Bandnamen Husten verbergen sich keine Geringeren als Gisbert zu Knyphausen, Moses Schneider und Der dünne Mann, auch bekannt als einstiger Viktoriapark-Sänger Tobias Friedrich. Das Trio bringt seit 2017 jährlich eine EP mit fünf Liedern zwischen Deutschrock und Alternative mit einer Prise Pop raus. Jetzt kommt noch das Debütalbum „Aus allen Nähten“ dazu, das am 13. Mai erscheint. Außerdem wird es in 2022 wider aller Erwartungen eine Husten-Tour geben.

Sophie Hunger heißt eigentlich Emilie Jeanne-Sophie Welti und ist eine Schweizer Singer/Songwriterin, die sich auch an der Gitarre und dem Piano ziemlich gut macht. Besondere Bekanntheit erlangte sie nach dem Überraschungserfolg ihres Studiodebüts „Monday’s Ghost“, durch mehrere Singles und mit ihrem dritten Studioalbum „1983“, das in der Schweiz Goldstatus erlangte und es ebenfalls in die deutschen Charts schaffte.

 

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