Marco Tschirpke: Frühling, Sommer, Herbst und Günther

Ein junger Mann betritt die Bühne, gibt ein paar wirre Sätze von sich und setzt sich an den Flügel. Irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn singt Marco Tschirpke eines seiner vertonten Gedichte – nur wenige Zeilen lang, aber gespickt mit Wendungen und Wortwitz. Understatement und Scharfsinn sind die Markenzeichen des Improvisationstalents. Dabei überfordert Tschirpke, der Tonsatz und Klavier studiert und den Dichter Peter Hacks vertont hat, sein Publikum regelmäßig und mit Absicht. Seine Werke, die mal nur aus Pointe bestehen, mal vollkommen ins Nichts führen, kann er sich selbst nicht erklären: „Was meint er jetzt damit? Weiß er es selber? – Nein.“ Und auch der Titel seines neuen Programms „Frühling, Sommer, Herbst und Günther“ steckt voller Ironie und verspricht, was der Musikkabarettist nicht halten will.

Marco Tschirpke überfordert mental gerne auch im Quatsch Comedy Club:

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