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Sommerfestival der Kulturen 2022: Diese Bands solltet ihr nicht verpassen!

Nach zwei Jahren Pause ist das Stuttgarter Festival zurück, veranstaltet vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V. - kulturnews stellt vier Highlights vor, die ihr live erleben könnt.

Sommerfest der Kulturen 2022
Foto: Forum der Kulturen Stuttgart e.V.

Zwei Jahre musste das Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart aussetzen. Umso sehnsüchtiger erwartet ist die Ausgabe in diesem Jahr, die endlich wieder zehntausende Besucher:innen auf dem Marktplatz zusammenbringen wird. Vom 12. bis zum 17. Juli treten insgesamt 14 Acts aus aller Welt auf und demonstrieren die Vielfalt der globalen Musik. Der Eintritt ist dabei wie immer kostenlos.

„Keine der ausgewählten Bands lässt sich in irgendeine musikalische oder kulturelle Schublade stecken, sie alle feiern Grenzüberschreitungen unterschiedlichster Art – bunt, schrill und berührend, lebendig und innovativ. Und ziehen damit das Publikum in ihren Bann“, sagt Festivalleiter Rolf Graser vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V. dazu.

Für das Rahmenprogramm sorgen rund 70 Stuttgarter Migrantenvereine und postmigrantische Organisationen. Die Besucher:innen erwarten nicht nur Essenstände mit Spezialitäten aus aller Welt, sondern auch Möglichkeiten zu Austausch und Information. Zusätzlich präsentiert der Markt der Kulturen Stände mit Kunsthandwerk, Schmuck, Gewürze und mehr.

Wir stellen euch die Highlights des Sommerfestivals der Kulturen 2022 vor:

Ray Lema

Der 1946 geborene Kongolese ist einer der wichtigsten Pioniere der Weltmusik und des Afrobeat. Seit Jahrzehnten prägt er die Szene als Sänger, Multiinstrumentalist und Komponist. Sein neuestes Projekt ist eine Verneigung vor Franco Luambo, dem Erfinder des African Rumba. Gemeinsam mit acht anderen Musikern bringt Lema „African Rumba – Hommage à Franco Luambo“ auf die Bühne.

Chico Trujillo

Früher haben Chico Trujillo Punk gemacht, ehe sie sich der Cumbia verschrieben haben – mit Leib und Seele. Heute gilt die Band aus Chile als Pionier in Sachen Cumbia Nueva, die das traditionelle Genre mit modernen Einflüssen kombiniert. Dank dieser explosiven Mischung wurden Chico Trujillo von der New York Times als „Partyband von Weltklasse“ bezeichnet.

Dudu Tassa & The Kuwaitis

Die Al-Kuwaiti Brothers Saleh und Daoud Al-Kuwaiti haben die Musik Iraks und Kuwaits im 20. Jahrhundert entscheidend mitgeprägt – umso erstaunlicher, weil sie lange Zeit in Israel gelebt haben. Daouds Enkel Dudu Tassa hat seine Band auch gegründet, um den beiden Vorfahren seinen Respekt zu zollen und ihr Werk fortzuführen. Wie sie kombiniert er in seinem „Iraq’n’Roll“ Stile aus verschiedenen Ländern, die Lieder seines Großvaters und Großonkels singt er dabei auf Hebräisch und Arabisch.

Newcomer: ENGIN

Nicht alle Bands kommen in diesem Jahr von weit her, manche haben einen kürzeren Reiseweg – nämlich aus Mannheim. Bevor wir hier viele Worte über ENGIN verlieren, zeigen wir euch lieber, was Engin Devekiran, der seine Wurzeln auch in Istanbul hat, und seine Band so draufhaben. Sie liefern deutsche Texte zu Musik, die ebenso von Pop wie türkischer Volksmusik inspiriert ist:

Mehr Informationen findet ihr auf der Webseite.

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