FILM

TV-Tipp: „Alles auf Rot“ mit Kessel und Diller

Alles auf Rot
© Marion von der Mehden/Network Movie/ZDF/arte

Mit „Unter Feinden“ hat Lars Becker 2013 einen ungewöhnlichen Polizeifilm abgeliefert: rau, dreckig, mit einem Protagonistenduo, das mehr Schwächen als Stärken hat. Als Inspiration diente der gleichnamige Roman von Georg M. Oswald. Im Zentrum stehen die beiden Hamburger Kommissare Erich Kessel (Fritz Karl) und Mario Diller (Nicholas Ofczarek). Nach dem Erfolg von „Unter Feinden“ hat Lars Becker noch zwei weitere Filme um das Duo veröffentlicht. Mit „Alles auf Rot“ gibt es nun den vierten und letzten Teil zu sehen.

Darin kommt Ex-Polizist Kessel auf Bewährung aus dem Knast frei. Diller besorgt ihm einen Job als Barmann auf St. Pauli, und sogar mit seiner Frau Claire (Jessica Schwarz) scheint er auf dem besten Weg, wieder zusammenzukommen. Eigentlich verläuft Kessels Leben also in vergleichsweise geregelten Bahnen. Doch Staatsanwältin Soraya Nazari (Melika Foroutan) traut ihm nicht und lässt ihn überwachen.

Und man kann ihre Paranoia verstehen. Denn im Gefängnis hatte Kessel Kontakt mit Walid Schukri (Kida Khodr Ramadan). Dessen Tochter wurde vor kurzem in einem Brautmodegeschäft erschossen. Natürlich will Schukri Rache. Und er hat Kessel tatsächlich ein Kopfgeld angeboten, wenn er sich um den Täter kümmert. Wirklich vertrackt wird die Sache, als es Schukri gelingt, aus der Haft zu entkommen …

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