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„Blutholz“ mit Joachim Król auf Arte

Still aus „Blutholz“: Hans Schüssler (Joachim Król) kniet im Wald zwischen zwei Männern in Bärenkostümen.
Bild: Hannes Hubach/Schiwago Film/ZDF/arte

Nach 40 Jahren kehrt Hans Schüssler nach Siebenbürgen zurück, um einen verschwundenen Mann zu finden. Dabei wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert …

Gleich zu Anfang von „Blutholz“ jagen Männer im Bärenkostüm einen nackten Mann durch den Wald. Fast spektakulärer als diese Szene ist allerdings ebenjener Wald, dessen Schönheit eine zentrale Rolle im Film einnimmt. Es ist der Wald von Transsilvanien oder Siebenbürgen, und der fliehende Mann ist Jens Baumann (Bogdan Ciubuciu), Manager einer deutschen Holzfirma. Nach der Anfangsszene bleibt er spurlos verschwunden, niemand weiß, was mit ihm geschehen ist.

Deshalb wird Privatermittler und Ex-Soldat Hans Schüssler (Joachim Król) beauftragt, Baumann zu finden. Schüssler stammt selbst aus der Gegend im heutigen Rumänien, hat sie aber vor 40 Jahren verlassen. Nur widerwillig kehrt er zurück  – er braucht das Geld. In den Karpaten sieht er sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert, darunter seiner Jugendliebe Silvia (Désirée Nosbusch), die heute Politikerin ist.

Doch die Suche gestaltet sich schwierig, Schüssler stößt auf eine Mauer aus Schweigen und wird bald selbst bedroht. Offenbar ist Baumanns Holzfirma in eine große Sache vermittelt. Bald gerät Schüssler durch seine Ermittlungen in immer größere Gefahr. Vielleicht noch schlimmer aber sind die Erinnerungen an seine traumatische Jugend in Siebenbürgen: Einst wurden er und ein Freund wegen Waffenschmuggels eingesperrt. Die BRD kaufte Schüssler frei – sein Freund tauchte nie wieder auf …