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TV-Tipp: „Chinatown“ – Neo-Noir-Klassiker mit Jack Nicholson

Chinatown
Bild: NDR/BR/Telepool

Heute ist es einfach, „Chinatown“ einfach als Teil der großen amerikanischen Tradition des Film Noir zu sehen. Immerhin ist die Lücke zwischen der Entstehung des Films (1974) und der Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist (1937), kürzer als die zwischen der Entstehung und der Gegenwart. Doch damals war Roman Polánskis Krimi auch ein Historienfilm, der sich klassischer Muster und nostalgischer Kostüme bediente. Bis heute gilt „Chinatown“ als einer der düstersten und zynischsten Film Noirs – und das Drehbuch von Robert Towne als eines der am elegantesten überhaupt.

Los Angeles, 1937: Privatdetektiv Jake Gittes (Jack Nicholson) wird von der Frau des Wasserwerk-Ingenieurs Mulwray mit der Beschattung ihres Mannes beauftragt. Sie glaubt, dass er eine Affäre hat, und es gelingt Jake tatsächlich, ihn mit einem Mädchen zu fotografieren. Plötzlich taucht allerdings die echte Evelyn Mulwray (Faye Dunaway) auf und konfrontiert den Detektiv mit der Wahrheit: Seine Auftraggeberin war eine Betrügerin.

Kurz darauf ertrinkt Hollis Mulwray in einem Reservoir. War es ein Suizid, wie die Polizei glauben will? Warum hat er dann Salzwasser in der Lunge? Evelyn glaubt an ein Verbrechen und beauftragt Jake mit der Ermittlung. Er kommt einem Komplott auf die Spur, bei dem Evelyns Vater Noah Cross (John Huston) eine zentrale Rolle spielt …

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