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TV-Tipp: „Das Tal der toten Mädchen“

Das Tal der toten Mädchen
© Manolo Pavón

In Spanien ist die Baztán-Trilogie seit Jahren ein Riesenhit, vergleichbar in etwa mit Stieg Larssons Millenium-Serie. Autorin Dolores Redondo ist der Krimi-Superstar des Landes und hat mit ihren Büchern ihrer Heimat, dem Baskenland, ein Denkmal gesetzt. Die Verfilmung des ersten Teils der Trilogie, „Das Tal der toten Mädchen“, zeigt Arte nun erstmals in der ungeschnittenen Langfassung.

Die Handlung hat anfangs „Twin Peaks“-Schattierungen: Bei einem kleinen, abgelegenen Dorf im Baskenland wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Jemand scheint die Jugendliche aus rituellen Gründen ermordet und ihre Leiche wie eine Heilige inszeniert zu haben. Und es ist nicht der erste Fall dieser Art. Hier treibt offenbar ein Serienkiller sein Unwesen. Das ruft die junge Kommissarin Amaia Salazar (Marta Etura) auf den Plan.

Die stammt selbst aus diesem Ort und hatte sich eigentlich geschworen, nie zurückzukehren. Nun trifft sie unter anderem auf ihre ältere Schwester, die ihr die frühere Flucht noch immer übel nimmt. Aber ist das schon der einzige Schatten der Vergangenheit? Oder haben die Morde womöglich etwas mit der Familiengeschichte der Salazars zu tun? Während Amaia ermittelt, gehen die Morde weiter …

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