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TV-Tipp: „Im Abgrund“ – Peter Kurth jagt Tobias Moretti

Polizist Wallat ist überzeugt, dass sein Gegenspieler Hagenow einen Jungen entführt hat – aber wie weit wird er gehen, um ihm das Handwerk zu legen?

Im Abgrund
Bild: ARD Degeto/Boris Laewen

Das Drehbuch von Arndt Stüwe könnte auch von Ferdinand von Schirach sein. Denn es stellt, ähnlich wie etwa Schirachs Stück „Terror“, die Frage: Kann der Zweck jemals die Mittel heiligen? Wie weit sind wir bereit, im Namen der guten Sache zu gehen? Dazu entwirft „Im Abgrund“ ein beklemmendes Szenario.

Nach Jahren in Haft kommt der Kindermörder Joseph Hagenow (Tobias Moretti) frei. Rehabilitiert ist es jedoch nicht – zumindest nicht, wenn es nach der Polizei geht. David Wallat (Peter Kurth), der Hagenow einst gefangen hat, überwacht ihn Tag und Nacht. Er und sein Team sind überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Hagenow wieder zuschlägt. Eines Nachts aber verliert Wallat Hagenows Spur – und am nächsten Morgen ist der achtjährige Max spurlos verschwunden. Für Wallat ist klar: Hagenow hat ihn entführt, und Max’ Leben ist in größter Gefahr. Unter Zeitdruck versucht der Polizist, dem Freigelassenen die Schuld nachzuweisen. Doch es gibt keine eindeutigen Hinweise, und Hagenow streitet alles ab. In seinem Zorn lässt sich Wallat immer weiter hinwegreißen, er geht sogar so weit, Hagenow durch Folter zum Geständnis zwingen zu wollen. Doch ist er damit nicht auf dessen Niveau gesunken?

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