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TV-Tipp: „Sorry Angel“ zum Welt-Aids-Tag

Sorry Angel
Foto: Jean-Louis Fernandez

Im Paris der 90er verlieben sich Jacques und Arthur ineinander. Doch Jacques wird an seiner HIV-Infektion sterben. Unser Filmtipp

Ein trauriges Jubiläum: Vor 40 Jahren wurde Aids offiziell als Krankheit anerkannt. Am heutigen Welt-Aids-Tag widmet der Sender Arte der Krankheit, die weltweit 35 Millionen Menschenleben gekostet hat, einen Themenschwerpunkt. In diesem Rahmen zeigt er auch den französischen Spielfilm „Sorry Angel“ erstmals im deutschen Fernsehen.

„Sorry Angel“ spielt im Paris der 90er-Jahre. Dort trifft der Schriftsteller Jacques (Pierre Deladonchamps) auf den jungen Arthur (Vincent Lacoste). Sie verlieben sich ineinander, wobei Jacques vor allem von Arthurs Lebenslust und Jugend begeistert ist. Er selbst sieht sich schon am Ende seines Lebens, denn er ist an Aids erkrankt.

Durch einen möglichst sorglosen Alltag und die Beziehung zu Arthur will Jacques die Realität seiner tödlichen Krankheit so lange wie möglich ignorieren. Das geht auch eine Zeit lang gut, doch dann werden die Symptome stärker. Arthur will zu Jacques ziehen, um sich um ihn zu kümmern. Auch sein Nachbar und Freund Mathieu (Denis Podalydès) steht ihm zur Seite, genauso wie sein Sohn und seine Exfrau. Doch niemand kann verhindern, dass Jacques’ Zustand immer schlechter wird …

„Sorry Angel“ ist ein Blick auf Aids, bei dem laut Regisseur Christophe Honoré der Erkrankte im Zentrum stehen sollte – oft werde sich auf das Umfeld und die Überlebenden konzentriert. Der Film hat 2018 seine Premiere beim Filmfestival in Cannes gefeiert.

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