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5 Sport-Momente, die die Welt verändert haben

Sport-Ereignisse

Im Laufe der Geschichte gab es etliche verrückte Entwicklungen, die uns heute an den Punkt gebracht haben, an dem wir sind. Viele von diesen hätten sich die meisten von uns wahrscheinlich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen ausmalen können.

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Sei es die Erfindung des Internets, die etwa PayPal als Zahlungsmethode für Online Sportwettenanbieter überhaupt erst ermöglicht hat oder auch die zahlreichen Veränderungen, die uns im Hinblick auf die Mobilität geholfen haben, schneller reisen zu können.

Vor allem der Sport war sowohl eine verbindende als auch eine trennende Kraft. Die Olympischen Spiele zum Beispiel haben lange Zeit die Pioniere des Sports in der Welt willkommen geheißen, aber das globale Ereignis war auch immer ein Ort für symbolische Proteste und Boykotte. Kein Wunder also, dass einige Meilensteine des Sports den Lauf der Geschichte verändert und sich im kollektiven Bewusstsein verankert haben. Werfen wir also einen Blick auf die fünf bedeutenden Momente der Sportgeschichte.

Die Geburt des Haka

Im Jahr 1888 führte das neuseeländische Rugbyteam, die All Blacks, zur Vorbereitung auf das Spiel zum ersten Mal den Haka auf – ein Ritual vor dem Spiel, das als Hommage an die Maori, das polynesische Urvolk Neuseelands, dient. Traditionell führten die Maori-Krieger den Haka auf, um sich auf eine Schlacht vorzubereiten, doch der zeremonielle Tanz ist zu einem der bekanntesten Rituale vor dem Spiel in der Welt des Sports geworden.

Jesse Owens dominierte Hitlers Olympische Spiele

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wollte Adolf Hitler seine Nazi-Propaganda vorantreiben und bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin die deutsche Stärke und die rassische Überlegenheit der Arier demonstrieren. Doch sein Plan scheiterte, als Jesse Owens, ein afroamerikanischer Sprinter, vier Goldmedaillen gewann und damit Hitlers Theorie widerlegte. Doch nicht nur das: Owens brach auch neun olympische Rekorde und stellte zugleich drei neue auf.

Olympia-Team der Flüchtlinge

2016 wurde vom Internationalen Olympischen Komitee das Refugee Olympic Team, zu denen auch Menschen, die per Seenotrettung, wie es auch in der Fernsehserie „Styx“ dargestellt wird, dazu gehörten, gegründet. Damit konnten die Athleten, die zu den 68,5 Millionen Vertriebenen gehören, bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro antreten. Mit dieser Entscheidung wurde die Aufmerksamkeit auf das wachsende Problem der Flüchtlingskrise gelenkt, und so konnten Athleten aus Äthiopien, Syrien, der Demokratischen Republik Kongo und Südsudan zusammen mit anderen Teams in Brasilien antreten.

Das Wunder auf dem Eis

Bei den Olympischen Winterspielen 1980 stand Eishockey im Mittelpunkt, als eine Gruppe von College-Kids aus den USA auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges die vierfachen Goldmedaillengewinner der Sowjetunion besiegte. Doch nicht nur das: Die US-Mannschaft war auch die jüngste, die an den Spielen teilnahm, und sie gewann schließlich die Goldmedaille, nachdem sie Finnland im Finale besiegt hatte. Das Spiel wird im Volksmund als das „Wunder auf dem Eis“ bezeichnet und bleibt einer der größten Momente der modernen Sportgeschichte.

Blut im Wasser

Im Oktober 1956 fand der ungarische Aufstand statt, eine landesweite Revolution gegen die sowjetische Unterdrückung. Der Aufstand wurde jedoch schnell niedergeschlagen, und Tausende von Demonstranten wurden getötet. Im selben Jahr, im Dezember, spielte Ungarn bei den Olympischen Sommerspielen in Australien ein Wasserballspiel gegen die Sowjetunion. Bei dem Spiel kam es schnell zu Gewaltausbrüchen, das Becken war voller Blut, und die ungarische Mannschaft gewann 4:0.

Weitere sportliche Ereignisse, die erinnerungswürdig sind

Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko stellte das Thema Bürgerrechte die Veranstaltung selbst in den Schatten, als John Carlos und Tommie Smith nach ihrem dritten und ersten Platz im 200-Meter-Sprint auf der Siegertribüne standen und während der amerikanischen Nationalhymne den Black-Power-Gruß zeigten. Das Foto der beiden Männer, die ihre Fäuste in die Luft streckten, wurde zu einem der einflussreichsten Bilder der Bürgerrechtsbewegung.

1967 verweigerte Muhammad Ali die Einberufung zum Vietnamkrieg. Daraufhin wurde er vom Boxen suspendiert, zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und ihm wurden alle Box-Titel aberkannt. Seine Verurteilung wurde 1971 aufgehoben, und drei Jahre später gewann er einen Kampf gegen George Forman, den ungeschlagenen Weltmeister im Schwergewicht. Das Boxereignis, auch bekannt als Rumble in the Jungle, festigte Alis Legendenstatus und ging als eines der größten Sportereignisse des 20. Jahrhunderts in die Geschichte ein.

Dennis Rodman, ein berühmt-berüchtigter NBA-Star, spielte eine wichtige Rolle bei der Freilassung von Otto Warmbier, einem amerikanischen Staatsbürger, der in Nordkorea inhaftiert war, nachdem er im Jahr 2012 die Grenze überquert hatte. Später hatte Rodman einige Treffen mit dem nordkoreanischen Führer, und wollte dazu beitragen, die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea zu verbessern.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 traten Nord- und Südkorea gemeinsam als ein Team im Eishockey an. Dies war besonders bedeutsam, weil die beiden Länder nie eine formelle Vereinbarung über den Koreakrieg getroffen hatten, mit Ausnahme des Waffenstillstands, der 1953 ausgerufen wurde. Daher gilt der Koreakrieg offiziell noch immer als ein andauernder Konflikt.

Wie Sie sehen konnten, gab es zahlreiche sportliche Ereignisse, die aufgrund ihrer geschichtlichen Einordnung eine ganz besondere Bedeutung besitzen. Angesichts dessen freuen wir uns schon auf zukünftige Sportevents und sind gespannt, wie diese schließlich eingeordnet werden können.