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5 Tipps: So machen Sie es sich in Ihrer Wohnung richtig gemütlich

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Foto: www.pexels.com

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes verbringen die Bundesbürger durchschnittlich 14 Stunden pro Tag in den eigenen vier Wänden.

Da liegt es doch auf der Hand, dass es dort sehr gemütlich sein sollte, oder? Theoretisch ja, praktisch ist das nicht immer der Fall. Denn eine gemütliche Wohnung ist kein Zufall, sondern eine Kombination aus guter Planung und den richtigen Möbeln, Lichtern sowie Farben.


Könnte auch Ihre Wohnung ein wenig mehr „Pepp“ mit Wohlfühlfaktor gebrauchen? In diesem Artikel geben wir Ihnen 5 Tipps, wie Sie mit ein paar gezielten Handgriffen aus „ganz okay“ ein „Wow, ich liebe es, zu Hause zu sein“ machen. Eines vorweg: Sie brauchen Ihre Wohnung nicht komplett auf den Kopf zu stellen, um diesen Effekt zu erreichen. Häufig sind es schon Kleinigkeiten, die eine Wohlfühlstimmung aufkommen lassen.

 

Schon die richtigen Lampen machen einen Unterschied

Häufig spielt die Beleuchtung in einer Wohnung nur eine untergeordnete Rolle. Erst wenn man ein wenig herumprobiert hat, merkt man den Unterschied. So wirkt helles, kaltes Deckenlicht sehr – sagen wir mal – betrübt. Das Licht eignet sich hervorragend zum Putzen, da Sie wirklich jeden Krümel auf den Flächen sehen. Aber um ein wenig die Seele baumeln zu lassen oder vom stressigen Alltag herunterzukommen, ist es weniger geeignet. 

Möchten Sie es sich mit einem Buch auf dem Sofa gemütlich machen oder einen Serienmarathon auf Netflix starten? Dann sollten Sie lieber auf mehrere kleine Lichtquellen setzen. Eine Kombination aus Steh- und Tischlampen, Wandleuchten oder vielleicht eine Lichterkette wäre super. Idealerweise können Sie die Wandleuchten über einen Dimmschalter etwas gemütlicher einstellen. Zwei bis drei Lichtinseln genügen, um den Raum tiefer und ruhiger wirken zu lassen.

Also kurz und knapp:

  • Warmweiß (2.700–3.000 K) als Standard für Wohnräume

  • Dimmer oder dimmbare Leuchtmittel für flexible Stimmung

  • Indirektes Licht (z. B. gegen Wand/Decke) für weiche Schatten

Weniger ist manchmal mehr

Bei diesem Tipp kommt es auch sehr auf die Quadratmeterzahl Ihrer Wohnung an. Sie sollten besonders bei kleineren Räumen darauf achten, sie nicht mit Möbeln vollzustellen. Wenn Sie zwischen Bücherregalen, Sideboards und Co. kaum den Weg aufs Ecksofa finden, könnte es ein Tick zu viel sein.

 

Die Lösung für kleine Wohnräume? Setzen Sie auf Möbel, die gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Ein Couchtisch mit Stauraum, ein Hocker als Ablage- und Zusatzsitz, eine TV-Bank mit Kabelmanagement und geschlossenen Fächern sind eine gute, durchdachte Wahl. So müssen Sie auf nichts verzichten und nutzen jeden Quadratmeter optimal. 

 

Wenn Sie auf der Suche nach smarten Stauraumlösungen, modernen Einrichtungsstilen und gemütlichen Sofas sind, lohnt sich ein Blick auf kauf-unique.de. Dort finden Sie alles, was das Einrichtungsherz begehrt – von Badezimmermöbeln über Sofas hin zu Massagesesseln. 

Farben, die Ihrer Wohnung ein wenig Leben einhauchen

Niemand muss in einer tristen, weißen Wohnung leben! Aber Vorsicht – die Farbpsychologie ist manchmal ein Studium für sich. So können die falschen Farben sogar eine Depression begünstigen. Dazu zählen besonders die Farben Grau, Schwarz und Braun. Stattdessen sollten Sie mit den folgenden Farben ein paar Akzente in der Wohnung setzen: 

 

  • Rot: Rot wirkt belebend, verstreut Energie und kann sogar den Blutdruck in die Höhe treiben. Häufig findet man diese Farbe deshalb auch in Fitnessstudios oder Trainingsräumen zu Hause.
  • Blau: Blau wirkt beruhigend und stressabbauend. Sie entfaltet ihre Wirkung besonders gut im Schlafzimmer oder Badezimmer.
  • Gelb: Gelb hebt die Stimmung und lässt Ihre Kreativität aufleben. Solche Akzente eignen sich besonders für das Esszimmer oder für Küchen.
  • Grün: Grün steht für Harmonie und Naturverbundenheit. Die Farbe findet man deshalb häufig in Wohn- oder Schlafzimmern.
  • Lila: Lila weckt die Spiritualität in Ihnen und steht nebenbei für Luxus und Kreativität. Häufig findet sich diese Farbe im Schlafzimmer oder in Meditationsräumen wieder.

Hierbei dürfen Sie nicht vergessen, dass Farben auf jeden Menschen anders wirken können. So kann Gelb Sie beispielsweise wütend machen, während Rot total beruhigend auf Sie wirkt. Da müssen Sie ein wenig ausprobieren und schauen, wie Sie auf die gewählte Farbe reagieren. Es kommt auch auf das Mischverhältnis an. Die Grundfarbe sollte 60 Prozent des Raumes ausmachen, die Sekundärfarbe 30 Prozent und Akzente sollten nicht mehr als 10 Prozent einnehmen.

Geben Sie Ihrer Wohnung eine persönliche Note

Ein klassisches Beispiel, warum eine persönliche Note so wichtig ist, geben Ihnen Hotelzimmer. Sie kennen es sicherlich selbst: Der Urlaub steht an, Sie checken im Hotel ein und bekommen die Schlüssel zu Ihrem Hotelzimmer. Als Sie über die Türschwelle treten, sehen Sie ein gut ausgestattetes Zimmer – SmartTV, Kingsize-Bett und schöne Dekoration an den Wänden.

 

Aber irgendwie fühlt es sich trotzdem nicht heimisch an. Warum? Es fehlt Ihre Identität in den Räumlichkeiten. Dasselbe gilt auch für Ihre Wohnung. Wenn Sie die eigenen vier Wände nicht mit einer persönlichen Note versehen, fehlt irgendetwas. Dabei kann es so einfach sein. Hängen Sie ein gerahmtes Konzertticket zwischen zwei Kunstdrucke, stellen Sie drei Fundstücke vom Reisen auf ein schmales Board, gönnen Sie sich frische Blumen.

Holen Sie sich die Natur ins Haus

Grün tut unheimlich gut! Die Wissenschaft belegt sogar, dass der Blick ins Grüne das Stresshormon Cortisol abbaut. Sie fühlen sich also entspannter und sind weniger gestresst, wenn Sie einen Blick auf Eiche, Tanne oder Zwergflieder werfen. Aber müssen Sie dazu unbedingt das Haus verlassen oder aus dem Fenster schauen?

 

Natürlich nicht. Holen Sie sich die Natur einfach nach Hause. Pflanzen verbessern so nicht nur die Luft, sondern auch Ihre Laune. Eine Monstera in der Ecke, Kräuter in der Küche, Trockenblumen fürs Regal – die Mischung macht’s. Holz (Eiche, Nussbaum, Kiefer), Naturfasern (Jute, Sisal, Leinen) sorgen für Wärme.

 

Beliebte Pflanzen für die eigene Wohnung: 

 

  • Glücksfeder
  • Dracaena
  • Aglaonema
  • Ficus
  • Bogenhanf
  • Zimmerfarne
  • Efeututen

 

Auch hier gilt wieder: Die Mischung macht’s! Kombinieren Sie einzelne Pflanzen miteinander und schauen Sie, welche am besten miteinander harmonieren. So holen Sie sich nicht nur ein Stück Natur in die eigenen vier Wände, sondern auch eine bessere Luftqualität und ein breiteres Lächeln auf Ihren Lippen. Mit den fünf Tipps aus diesem Ratgeber steht einem gemütlichen Zuhause nichts mehr im Weg. 

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