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„Adam“ kommt ins Kino: Ein berührendes Gleichnis über Mutterschaft und Frauensolidarität

Still aus dem Film Adam, es sind die beiden Frauen zu beim backen zu sehen.
Foto: Grandfilm GmbH

Eine tiefsinnige Geschichte über das Mutter werden und Mutter sein – sowie die große Solidarität zweier Frauen im heutigen Casablanca.

Der Kinofilm „Adam“ feierte im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes bereits 2019 Premiere, am 9. Dezember 2021 kommt der Film endlich auch in die deutschen Kinos. Der marokkanischen Regisseurin Maryam Touzani ist ein Film gelungen, der die harsche Realität und die Schicksale zweier Frauen im heutigen Marokko genau beleuchtet – weshalb die Geschichte auch mitten ins Herz geht.

Der tiefsinnige Film wurde international viel beachtet und hat vier prestigeträchtige Auszeichnungen abgeräumt: Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2019 in der Kategorie „Un Certain Regard“, bem Cairo International Film Festival 2019 mit dem „Arab Stars Of Tomorrow Award“, im Zuge des Chicago International Film Festivals 2019 mit dem „Roger Ebert Award“, und „Adam“ ging – last but not least – bei den Oscars 2020 in der Kategorie „Best Foreign Picture“ als offizieller Beitrag Marokkos ins Rennen.

Die Story hinter dem außergewöhnlichen Erfolgsfilm

„Adam“ ist die Geschichte zweier einsamer Seelen, die sich erst verstehen, unterstützen und schätzen lernen, nachdem sie aufeinandergeprallt sind. Abla lebt mit ihrer achtjährigen Tochter Warda in Casablanca und betreibt eine kleine Bäckerei, die sie im Erdgeschoss ihres Wohnhauses betreibt. Es ging ihr schon mal besser, sie ist angespannt, denn ihr Leben als berufstätige, alleinerziehende Mutter in Marokko fordert sie sehr. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass sie der jungen, schwangeren  Samia, die eines Tages an ihre Haustür klopft und um Arbeit bittet, ihre Unterstützung erst einmal verwehrt.

Die beiden Frauen sind von ihren Schicksalen gezeichnet, doch die kleine Warda schließt die Fremde sofort ins Herz. Und schließlich schafft sie es auch, das der Mutter zu erweichen.

Der Trailer zu „Adam“

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