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Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern

Nordirland in den 80er Jahren, der Konflikt zwischen der IRA und dem britischen Militär ist auf dem Höhepunkt. In dieser aufgeheizten Atmosphäre soll der frisch geschasste Polizist Sean Duffy undercover für den englischen Geheimdienst einen IRA-Bombenleger aufspüren. Dass es sich dabei um einen alten Schulfreund Duffys handelt, sorgt dafür, dass seine Nachforschungen weit in die eigene Vergangenheit reichen. Wie schon im Vorgänger „Der katholische Bulle“ nimmt sich McKinty den fast schon vergessenen Nordirlandkonflikt als Rahmen für einen gut komponierten Thriller. Die Hauptfigur Sean Duffy hat das richtige Maß an Zerrissenheit und Pflichtbewusstsein und macht diesen Roman zu einem echten Highlight der Saison.