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Alceste: Jahrhunderthalle, Bochum

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(Foto: © Vladimir Matusevich / Ruhrtriennale)

Eine Revolution? „Alceste“ eröffnet die Ruhrtriennale.

Vor einem Jahr eröffnete Johan Simons seine erste Saison als Ruhrtriennale-Intendant mit „Accatone“, einer Kopplung von Pasolinis Film mit der Musik Bachs im von der Hochkultur bis dato unentdeckten Dinslaken-Lohberg – ein Triumph des (Musik-)Theaters, gerade in seiner Bereitschaft zur überraschenden Kopplung.

So gesehen kann man die diesjährige Eröffnungsinszenierung fast als Konvention interpretieren: Christoph Willibald Glucks Oper „Alceste“, die zwar nicht wirklich häufig gespielt wird, aber weder als Wiederentdeckung noch als echte Neuschöpfung durchgeht. Und zwar in der Bochumer Jahrhunderthalle, die zwar einer der großartigsten Industriebauten der Region, aber eben auch schon lange als zentraler Spielort der Ruhrtriennale durchgesetzt ist. Tja.

Immerhin, das 1767 uraufgeführte Werk galt als revolutionärer Bruch mit den Traditionen der Barockoper, man braucht also schon vor diesem Stückhintergrund nicht zu befürchten, dass der Abend zum Wolhlfühlstück für einen kulinarischen Festivalgenuss ausartet. Die Idee zu der Inszenierung stammt von Dirigent René Jacobs, einem ausgewiesenen Spezialisten für Barockmusik, der voriges Jahr Haydns „Schöpfung“ bei der Ruhrtriennale dirigierte, Intendant Simons inszeniert.

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