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Am Königsweg: Deutsches Schauspielhaus, Hamburg

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(Foto: © Arno Declair)

Königlich? Elfriede Jelinek analysiert Trump.

Ein Clown tritt auf. Er ist täppisch, er ist derb, er ist brutal, er ist eigentlich nicht lustig. Ein Horrorclown. Den Clown abstoßend zu finden, ist einfach. Aber was, wenn der Clown Fans hat? Wie geht man mit denen um? Eigentlich muss doch jeder sehen, was das für ein alptraumhafter Typ ist, erkennen das die Leute nicht? Ist an unserer Sicht was verkehrt? Oder dringen wir einfach nicht durch mit unseren guten Argumenten?

Die Wahlerfolge der AfD und vor allem die Präsidentschaft Donald Trumps haben Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek motiviert, das eigene Bewusstsein mehrfach durch den diskursiven Fleischwolf zu drehen, bis ein Königsdrama von Shakespeareschem Ausmaß auf der Bühne steht, geprägt von Macht und Machtlosigkiet.

Die Uraufführung von Jelineks Rechtspopulismus-Parabel „Am Königsweg“ übernimmt Falk Richter, Autor und Regisseur, der seine ersten Schritte vor über 20 Jahren am Schauspielhaus seiner Geburtststadt Hamburg machte, sich aber erst als Hausregisseur unter anderem in Zürich und an der Berliner Schaubühne zu einem der politischsten Theatermacher der Republik mausern konnte.

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