URBANE KULTUR

Ausstellungen 2021: Auf zu den Fab Four!

Ausstellungen 2021
Lothar Wolleh, Joseph Beuys im Moderna Museet Stockholm (beim Aufbau seiner Arbeit Plastischer Fuß Elastischer Fuß), 1971(c) Lothar Wolleh Estate, Berlin

Joseph Beuys

Prägend war Joseph Beuys in vielerlei Hinsicht. Nicht nur die berühmte Fettecke oder der für alles passende Satz „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ lassen sich auf ihn beziehen. Als Bildhauer, Aktionskünstler und Kunst-Professor inspirierte der Mann mit dem Filzhut zahlreiche Künstler*innen bis heute. Zu seinem 100. Geburtstag steht das Ausstellungsjahr 2021 ganz in seinem Zeichen. Den Auftakt dazu gibt die Staatsgalerie Stuttgart vom 26. März bis zum 18. Juli mit „Joseph Beuys. Der Raumkurator“. Zentrales Werk ist dabei ein Raum der Staatsgalerie, den Beuys nach seinem eigenen künstlerischen Verständnis gestaltete und der bis heute unverändert ist.

Rembrandt

Das Fremde und Exotische wurde früher in der Kunst nicht selten romantisiert, insbesondere wenn es um den als geheimnisvoll geltenden Orient ging. Dass die Darstellung des Fernen und Andersartigen nicht nur einseitig, sondern vor allem eurozentrisch ist, macht „Rembrandts Orient“ visuell deutlich. Mit 120 niederländischen Werken aus dem 17. Jahrhundert lädt das Museum Barberini dazu ein, das Phänomen zu hinterfragen. Die Schlüsselwerke des goldenen Zeitalters gibt es ab dem 13. März in Potsdam zu sehen.

Picasso

Wann immer sich die Chance bietet, einen echten Picasso zu sehen: Nichts wie hin! In Berlin zeigt das Museum Berggruen mit „Pablo Picasso & Les Femmes d’Alger“ vom 7. Mai bis zum 8. August ein seltenes Original. Von Eugène Delacroix’ „Die Frauen von Algier“ inspiriert, schuf Pablo Picasso eine fünf- zehnteilige Bildserie der nordafrikanischen Frauen. Das Museum Berggruen ist europaweit das einzige öffentliche Ausstellungshaus, das ein Gemälde dieser weltberühmten Serie präsentiert.

Martin Kippenberger

Es sind Aktionen wie diese, mit denen der Kunstrebell sich einen Namen machte: Mitten im grasbewachsenen Nirgendwo installierte Martin Kippenberger maßstabgetreue U-Bahn-Eingänge und Lüftungsschächte, die auf ein imaginäres, weltweites, aber unbrauch- bares Netzwerk verweisen. Das MdbK Leipzig zeigt „Martin Kippenberger. Metro-Net“ vom 11. März bis zum 20. Juni.

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