Beethovenfest Bonn: Zurück in der Heimat
Ludwig van Beethoven ist heute genauso relevant, wie er früher war. Das Beethovenfest Bonn tritt gerade den erneuten Beweis an.

Ein kluger Geist hat mal über den legendären Komponisten Ludwig van Beethoven gesagt, Mozart habe beim Komponieren die ganzen 88 Tasten eines Klaviers genutzt – Beethoven sei noch daüber hinaus gegangen. Und fürwahr: Was das Bonner Genie, große Teile seines künstlerischen Lebens fast bis ganz taub, geschaffen hat, ist atemberaubend; es umfasst in den brillantesten Werken die Vergangheit, Gegenwart und Zukunft. Man höre sich die „Große Fuge“, die Klaviersonate Nr. 29 Hammerklavier oder die „Missa solemnis“ an – dann weiß man, wie visionär Beethoven war und was der kluge Geist meinte.
Das diesjährige Beethovenfest Bonn ehrt seinen Namensgeber bis 3. Oktober erneut im großen Stil und steht unter dem Motto „Nach Hause/Daheim“. Denn: Nach zehn Jahren kehrt das Festival in die sanierte Beethovenhalle zurück, die seit 1845 die Heimat des altehrwürdigen Festivals ist, das in der Heimatstadt des legendären Komponisten stattfindet.

Bei rund 80 Konzerten vom Orchesterklang bis zum Pop soll der Geist des progressiven und zugewandten Beethoven weitergetragen und ein Umfeld für Künstler:innen geschaffen werden, um Beethovens Werk im 21. Jahrhundert erlebbar zu machen. Mit dabei sind unter anderem: das London Symphony Orchester, Kit Armstrong & Le Concert Olympique I, das Rothko String Quartet, Sir András Schiff und Lisa Batiashvil.
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