KULTUR

Brechtfestival Augsburg: Volles Programm aus aller Welt live und digital

Brechtfestival
Brechtfestival

Das Augsburger Brechtfestival bietet vom 18. bis 27. Februar unter dem Motto „Worldwide Brecht“ ein Programm, das die schonungslose Poesie von Bertolt Brecht mit Beiträgen aus Schauspiel, Musik, Literatur und Bildende Kunst und aus elf Ländern in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika feiert. Brecht wird so in Beziehung zur Welt gesetzt und die Welt in Beziehung zu Brecht  live – und digital

Das vollständige Programm gibt es hier.

Tickets für Live- und Digitalveranstaltungen könnt ihr hier kaufen.

Brechtfestival: Das bietet das Programm

Zur Festivaleröffnung im Staatstheater Augsburg gibt es am 18. Februar den Theaterabend „Morgen wird auch ein schöner Tag, sagte die Eintagsfliege“, mit Texten des Schriftstellers Thomas Brasch. Die Eröffnung wird auch digital übertragen.

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Corinna Harfouch bei der Lesung „Ja, ich folge diesem kleinen Alter bisweilen“, am 27. 2. um 19 Uhr. Foto: Brechtfestival

Das Programm hält viele Stars der Schauspielbranche bereit: Corinna Harfouch verquickt in dem digitalen Beitrag „Fabbriktagebuch/Die Mutter“ Brecht mit seiner Zeitgenossin Simone Weil, am 18. 2. um 21:50 Uhr. Das Künstler-Ehepaar Charly Hübner und Lina Beckmann nimmt die Briefe von Helene Weigel und Bertolt Brecht zur Grundlage für ihr digitales Lockdown-Stück „HelliBert & PandeMia“, am 18. 2. um 22.25 Uhr. In den folgenden Tagen gibt es live und online Konzerte und Auftritte von unter anderem Bernadette LaHengst sowie Filme und Poetry-Slam. Ebenso werden Liveauftritte wie der von Gitte Hænning am 25. 2. mit „Die Mutter“, einer Kantate von Brecht/Weill, parallel digital übertragen – und sind anschließend in der Festival-Mediathek verfügbar, die ab Festivalbeginn mit einem Code auf dem Ticket zur jeweiligen Onlineveranstaltung abgerufen werden kann.

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Still aus „Worldwide Brecht Film und Diskurs“ am 25. 2. um 18.00 Uhr. Foto: Brechtfestival

Auf verschiedenen Bühnen der Stadt werden Theaterproduktionen aus Augsburg, Berlin, Minsk und Lomé teilweise erstmals zu sehen sein. Filmschaffende aus Beijing, Neu-Delhi, Tel Aviv, Kirksville und Herat haben nach dem Hit&Run-Prinzip kurze Brechtskizzen entwickelt, die beim Festival Weltpremiere feiern.

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