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Mehr Geld für Künstler*innen

Bundesregierung unterstützt Kulturlandschaft während Corona
Foto von Wendy Wei von Pexels

Die Auswirkungen der Covid 19-Pandemie sind verheerend: Viele Künstler*innen stehen vor dem finanziellen Abgrund. Nun sichert das Bundesministerium auch freiberuflichen Künstler*innen eine stärkere finanzielle Unterstützung zu.

Die ersten Filme laufen wieder auf den Kinoleinwänden, Museen laden zur Wiedereröffnung, im Theater wird wieder gespielt – Doch Corona hat in der Kulturlandschaft gewütet und deutliche Spuren hinterlassen. Im Zuge dessen werden die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung nun von geplanten 8,5 auf insgesamt 52 Millionen Euro aufgestockt.

Anfang Juli wurde das milliardenschwere Rettungsprogramm „NEUSTART KULTUR“ vom Bundesministerium für Kultur und Medien beschlossen. Mit der Aufstockung von Stipendien sollen nun auch freiberufliche Künstler*innen stärker unterstützt werden. Die Zuschüsse betreffen unter anderem Fonds für die Bereiche Darstellende Kunst, Musik, Tanz, Bildende Kunst sowie kunstvermittelnde Einrichtungen. Das geht aus einem Papier der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hervor. Somit sollen Künstler*innen aller Sparten dieses und nächstes Jahr finanzielle Rückendeckung erhalten und, so Grütters, zur künstlerischen Tätigkeit motiviert werden. Die Erhöhung der Gelder zur Unterstützung von Solo-Künstler*innen und Selbständigen beläuft sich auf etwa 43,5 Millionen Euro. Wer gefördert wird, entscheidet sich nach den jeweiligen Bedingungen der Stipendienprogramme.

Neben den aufgestockten Zuschüssen für Stipendien bietet die Bundesregierung diverse Hilfspakete für den Erhalt der Kultur, die von Corona-Soforthilfen über Kurzarbeitergeld oder vereinfachtem Zugang zur Grundsicherung reichen.

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