Chelsea Wolfe: Video zu „Deranged for Rock & Roll“
Im Video zur vierten Single aus dem kommenden Album „Birth of Violence“ schafft es Chelsea Wolfe, selbst Sonnenschein in der Wüste düster wirken zu lassen.
Bereits in „The Mother Road“, der ersten Single aus dem sechsten Album von Chelsea Wolfe, hat sich die Musikerin mit Rock-Ikonografie beschäftigt. Das Stück war eine Ode auf den Highway 66 und inszenierte den maskulinen Mythos des Life on the Road mit femininer Energie neu. Sein Text handelte von persönlicher Neufindung und der Umdeutung von Schmerzen, somit beansprucht „The Mother Road“ das Narrativ des Highways als Flucht für eine Botschaft über Verletzlichkeit und Selbstliebe neu.
Im Video zu der nunmehr vierten Single aus „Birth of Violence“, „Deranged for Rock & Roll“, widmet sich Chelsea Wolfe weiterhin der Neufassung gängiger Rock-Stilmittel: Jukeboxen, schummrige Bar-Romantik und gemeinsames Durchbrennen finden ihren Platz neben Sonnenuntergängen in der Wüste, religiöser Ikonografie und einem Unterton moralischer Panik.
„Birth of Violence“ erscheint am 13. September auf Sargent House Records. Das Album könnt ihr bei Amazon vorbestellen.
Musik

- Review

Nocturne von WASIA PROJECT: Eine Umarmung der Einsamkeit

Shygirl ist zurück: Neues Album Swallow! erscheint im November
Hörenswert

Bonobo im Interview: Raus aus dem Hamsterrad
Nach 25 Jahren als Bonobo laufen Simon Greens Songs auf TikTok schon als Klassiker. Hat er deshalb gerade sein letztes Album aufgenommen?

Ein echter Songwriter: This is Lorelei im Interview
Das neue Album von Nate Amos alias This Is Lorelei ist das bisher simpelste – und hat genau deshalb am meisten Mühen gekostet.

Positiver Twist: Massendefekt lassen sich ihren Optimismus nicht nehmen!
Die Punkrockband Massendefekt lässt sich ihren Optimismus trotz herausfordernder Gesamtsituation nicht nehmen. Ob das daran liegt, dass im Tourbus auch mal Schlager laufen?