Spezial

Corona, die Kultur und die Maske

Gesicht einer Statue mit Maske

Anbieter von entsprechenden Schutzartikeln, etwa Masken, gibt es ja zum Glück – unter anderem Healthsystems24.com.

2020 – das Jahr des Virus.

Wir alle kennen die Geschichte, haben gesehen, wie sie sich entwickelte und wie es jetzt ist. Lockdowns, zu denen man stehen kann, wie man will, haben uns gut durch die Krise gebracht, allerdings auch Auswirkungen hervorgerufen, die man nicht gutheißen kann.

Aktuell wird im Bundestag beratschlagt, wie es weitergehen soll und auch das wird wieder kritisch kommentiert und im Grunde weiß man ehrlich gesagt nicht mehr, wer Recht hat und wer nicht. Nicht mal über die Coronamasken ist man sich einig. Die Einen sagen „Sie helfen“, die Anderen sagen „Sie helfen überhaupt nicht und unsere Kinder werden Emotionskrüppel.“ Wer recht hat? Keine Ahnung.

Eine Frage der Maske

Aber – wo wir schon mal dabei sind: Woran erkenne ich eigentlich FFP2-Masken?

Die haben wir eigentlich alle schon mal gesehen. Optisch gemahnen sie an Filtertüten und – interessanterweise – steckt das Wort „Filter“ tatsächlich in der Bezeichnung. Jedenfalls im Englischen spricht man von „Filtering Face Piece“ – also einem filternden Gesichtsstück. Ich gebe gerne zu, dass das ein wenig platt klingt, wenn man, bevor man rausgeht, sagt „Oh, ich muss mir noch mein filterndes Gesichtsstück aufsetzen“ – deswegen hat man hier ja zur Begrifflichkeit „FFP-Maske“ oder „Filtrierende Halbmaske“ gegriffen.

Münzgeld und Maske

Wir alle wissen, dass diese Masken in drei Partikelfilterklassen daherkommen und daher wollen wir das mal ganz kurz abarbeiten.

FFP-1 ist geeignet für nicht-toxische und nicht-fibrogene Stäube, also solche, die nicht giftig sind oder keine Organverhärtung hervorrufen können.

FFP-2 – die Maske, die wir alle tragen. Sie hat eine Schutzwirkung von mindestens 95 Prozent, eignet sich gegen Stäube, Nebel und Rauche, filtert feste und flüssige Partikel und hilft gegen Stoffe, deren Konzentration 10 Mal so hoch ist, als sie maximal am Arbeitsplatz erlaubt wäre.

Und die FFP-3 Maske?

Die hat einen Schutz von mindestens 99 Prozent, eignet sich gegen giftige Stoffe, ebenso gegen Tröpfchenaerosolen, Stoffe, die krebserregend oder radioaktiv sind, gegen Enzyme, Mikroorganismen. Ebenso hilft sie gegen Stoffe, deren Konzentration 30 Mal so hoch ist, wie am Arbeitsplatz erlaubt wäre.

Maskentipps

Was gilt es nun zu beachten, wenn ich eine solche Maske kaufe?

Laut Homepage des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gilt es Folgendes zu berücksichtigen:

1) Immer noch an die AHA+L-Regel halten, sprich Abstand halten, Handhygiene beachten, Alltagsmaske tragen und Lüften.

2) Wichtig ist es, wie ich die Maske trage. Sie muss passen, über Wange, Nase und Mund sitzen und die Ränder müssen eng anliegen. Dies verhindert Luftströme, die an der Maske vorbeiziehen. Die Maske muss auch dicht sitzen – dies erreiche ich dadurch, in dem ich den Nasenbügel des filternden Gesichtsstücks (ha, geht doch!) so formen, dass er meine Nase über die gesamte Länge bedeckt. So werden sogenannte „Leckströme“ verhindert.

3) Bevor ich rausgehe, mich wie Darth Vader fühle, nur um dann innezuhalten und festzustellen, dass ich zu wenig Luft bekomme, sollte ich die Maske daraufhin testen.

4) Die Maske sitzt, ich bekomme auch genügend Luft und irgendwann stelle ich fest: „Oh, die Maske ist aber doch gut feucht.“ Was nun? Ganz einfach: Abnehmen und wechseln. Hierzu wird empfohlen, möglichst immer die Bänder zu Hilfe zu nehmen.

5) Handhygiene ist wichtig. Nachdem die Maske abgesetzt wurde: Gründlich die Hände waschen, und zwar gemäß der allgemeinen Hygieneregeln.

6) Die Maske idealerweise nach Verwendung entsorgen.

Fazit

Ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich mir wünsche, dass diese Pandemie endlich vorbei ist. Aber egal wie sympathisch mir das „Wir müssen es nur wollen“ ist, die Situation endet eben nicht dann, wenn wir genügend Leute sagen, dass sie keinen Bock mehr drauf haben. Sie endet dann, wenn die Zahlen es hergeben. Und es wäre schön, wenn dem irgendwann mal so wäre – und solange: Maske tragen. Wir wissen jetzt, worauf wir achten sollen.

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