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„Das gestohlene Bild“: Raubkunst aus der Nazizeit

Das gestohlene Bild läuft bei Arte.
André Masson (Alex Lutz), Auktionator im berühmten Auktionshaus Scottie’s, steht vor der Herausforderung, die verschiedenen Ansprüche und Interessen rund um das Bild in Einklang zu bringen. (© SBS Productions Foto: ARTE F)

Als ein unbekanntes Bild von Egon Schiele aufgetaucht, ist Auktionator André Feuer und Flamme. Doch das Bild wurde seinem jüdischen Besitzer damals von den Nazis enteignet …

„Das gestohlene Bild“ läuft am 8. April bei Arte und ist bis 7. Mai in der Arte-Mediathek zu finden.

André Masson (Alex Lutz), Auktionator im berühmten Auktionshaus Scottie’s, erreicht ein Brief: Im Haus des Fabrikarbeiters Martin in Mulhouse soll ein Original von Egon Schiele aufgetaucht sein. Routiniert bleibt Masson zunächst skeptisch, macht sich von der Neugier getrieben aber schließlich doch auf den Weg nach Mulhouse. Dort wartet auf ihn und seine Kollegin und Ex-Frau Bertina (Léa Drucker) eine Sensation: Das Gemälde scheint echt zu sein.

Die Freude über den Fund und den erhofften Karrieresprung bekommt einen Dämpfer, als die Herkunft des Werks klar wird. Das Bild war einst Teil der Sammlung eines jüdischen Mäzens, der von den Nazis enteignet wurde – es handelt sich also um Raubkunst. Masson steht nun vor der Herausforderung, die Ansprüche der Nachfahren des Sammlers, die Interessen seines Auktionshauses und die Situation der Arbeiterfamilie, bei der das Bild gefunden wurde, so in Einklang zu bringen, dass er die Auktion des Gemäldes tatsächlich vollziehen kann. Unterstützt wird er dabei nicht nur von Bertina, sondern auch von seiner neuen Praktikantin Aurore (Louise Chevillotte), welche die Rituale und Machtmechanismen der Kunst- und Auktionswelt immer wieder infrage stellt.

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