URBANE KULTUR

Das Impulse Theater Festival feiert 30. Jubiläum – trotz Corona

Szenenfoto aus der „Es ist zu spät“-Performance von Arne Vogelgesang (internil). Die Fortsetzung ist Teil des Impulse Theater Festivals
Szenenfoto der „Es ist zu spät“-Performance von Arne Vogelgesang (internil)Loris Rizzo

30 Jahre Impulse Theater Festival – das kann auch das Coronavirus nicht verhindern. Das Festival, das vom Kultursekretariat NRW gemeinsam mit den Städten Köln, Düsseldorf und Mühlheim an der Ruhr veranstaltet wird, findet dieses Jahr online statt. Kooperationspartner sind dabei das FFT Düsseldorf, das trotz der Coronakrise kürzlich das Theatersymposium ON/LIVE durchgeführt hat, sowie die Studiobühne Köln und der Ringlockschuppen Ruhr. Einige Programmpunkte mussten bei der Umplanung des Festivals natürlich wegfallen – trotzdem ist das Programm beachtlich.

Impulse Theater Festival digital: Oliver Zahn, Magda Korsinsky und internil

Zwei Höhepunkte, mit denen die teilnehmenden Theater überzeugen, sind Fortsetzungen populärer Stücke, die bereits in der Vergangenheit große Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. So zeigt das Label für recherchebasierte und intermediale Theater- und Performanceprojekte internil eine interaktive, multi-perspektivische Neufassung von „Es ist zu spät“ (13. 6.), Oliver Zahn zeigt die Desktop-Fortsetzung seines Stücks „Lob des Vergessens“ (5. 6. in deutscher Sprache, 7. 6. in englischer Sprache), und das ganze Festival über läuft eine neu aufgenommene Version von „Stricken, die Installation“ der Choreografin Magda Korsinsky (4. 6.-13. 6.).

Das Impulse Theater Festival findet vom 4. bis zum 14. Juni statt. Alle weiteren Informationen und das ganze Programm gibt es auf der Homepage des Impulse Theater Festivals.