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Der zerbrochne Krug: Deutsches Schauspielhaus, Hamburg

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(Foto: © Matthias Horn, 2017)

Düstere Komödie: „Der zerbrochne Krug“ am Hamburger Schauspielhaus

Erst vor wenigen Jahren gab es Kleists „Zerbrochnen Krug“ in Hamburg zu sehen, am Thalia von Bastian Kraft 2012 als multimedial hochgerüstete Installation jeglicher Komödienseligkeit entkleidet.

Mit Multimedia-Einsatz hat es Michael Thalheimer nicht so, aber auch dieser Regisseur ist jemand, der in jedem Stück erst einmal die schwarze Tragödie sucht – zu Lachen wird es auch am Schauspielhaus eher wenig geben. Thalheimer feierte Anfang des Jahrtausends seine ersten großen Erfolge als Regisseur am Thalia, mit radikal reduzierten Inszenierungen wie „Liliom“ und „Liebelei“, orientierte sich allerdings zuletzt stark in Richtung Berlin um, als Hausregisseur zunächst am Deutschen Theater und mittlerweile an der Schaubühne, wo er langsam aber sicher in den Zustand des Selbstklassizismus eintritt.

In Hamburg verantwortete er die Eröffnungsinszenierung „Les Troyens“ von Georges Delnons Opernintendanz, ansonsten machte er sich in der Hansestadt rar – bis jetzt. Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier, die immer vorn dabei ist, wenn es um große Namen geht, hat Thalheimer für einen düsteren Komödienabend engagiert.

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