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Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Neue ukrainisch-deutsche Reihe

Deutsche Schauspielhaus Salon Arsenalna
Deutsches Schauspielhaus, Salon Arsenalna Foto: Rike Benjamin Schuppner

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg startet den „Salon Arsenalna“, der der Last des Krieges in der Ukraine begegnen soll.

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg startet am 16. 12. eine neue ukrainisch-deutsche Reihe, den „Salon Arsenalna“. Literatur und Musik sollen dort als Anlass für direkte Begegnung und Austausch dienen. Benannt ist die Reihe nach der Kiewer U-Bahn-Station Arsenalna, einen der am tiefsten gebauten U-Bahnhöfe der Welt. Daher findet der „Salon Arsenalna“ auch im Restaurant unter dem Theater statt.

Ensemblemitglied Ute Hannig, eine der Initiator:innen der neuen Reihe, über den „Salon Arsenalna“:

„,Salon Arsenalna’ soll eine Reihe werden, in der wir gemeinsam mit ukrainischen Musiker:innen, Schauspieler:innen und Geflüchteten versuchen, der Last des Krieges in der Ukraine, der nun schon fast ein Jahr dauert, mit ukrainischer Literatur und Musik zu begegnen. Angestoßen durch eine Ensembleversammlung mit Karin Beier habe ich die ukrainische Schauspielerin Nika Kushnir gefragt, ob sie sich ein solches Projekt vorstellen könnte. Nika ist gut vernetzt in der ukrainischen Geflüchtetenhilfe, kennt selbst viele geflüchtete Künstler:innen aus der Ukraine. Wir wollen die großartige ukrainische Literatur vorstellen, sie auf Deutsch und auf Ukrainisch lesen und hören. Wir wollen aber auch Menschen, die der Krieg nach Hamburg gebracht hat, die ihr Zuhause verlassen mussten, einladen und ihnen zuhören.“

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg startet am 16. 12. den ersten Salon um 20:15 Uhr, „Kirche und Alltag“, mit Texten von Serhij Zhadan, Musik von Mavka, Gesprächen und Bildern, moderiert und gelesen von Martin Györffy, Ute Hannig, Ludwig Haugk und Nika Kushnir und Gästen.

Am 15. 1. findet Salon Nr. 2 statt, „Licht in Lwiw“, mit Texten von Żanna Słoniowska, Musik von Mavka, Gesprächen und Bildern, moderiert und gelesen von Martin Györffy, Ute Hannig, Ludwig Haugk und Nika Kushnir und Gästen.

Restkarten für den Salon am 16. 12. gibt es hier.

Auch „Macbeth“, einer der Höhepunkte der Spielzeit 2022/23, läuft erneut: Am 9., 20. 27. 12. und sowie am 12. und 18. 1. 23.