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Die innovativsten NFT-Kunstprojekte 2022

NFT

Sollte man sich als Künstler mit NFTs befassen? Ja! Aber nicht nur als Künstler, sondern auch dann, wenn man auf der Suche nach neuen Veranlagungsmöglichkeiten ist. Denn NFTs sind zwar nicht zu 100 Prozent unumstritten, jedoch eine Möglichkeit, wie man Geld verdienen kann - als Künstler aber auch als Investor.

NFTs: Was ist das?

Die drei Buchstaben NFT stehen für Non-Fungible Token. Das ist eine Dateneinheit, die etwa ein Kunstwerk darstellt, wobei es nicht direkt das Kunstwerk selbst ist, sondern der Code, der die Authentizität bestätigt. Der Code wird in die Blockchain, in der Regel jene von Ethereum, eingefügt. NFTs sind einzigartig und nicht zu kopieren. Das ist auch der revolutionäre Grundgedanke bei NFTs: Denn bislang wusste man, im Internet kann alles kopiert werden – bei NFTs ist das Kopieren jedoch nicht mehr möglich. Genau das sorgt auch dafür, dass hier hohe Preise für Kunstwerke bezahlt werden.

Das heißt, befasst man sich als Künstler mit NFTs, so besteht die Chance, zu Lebzeiten Geld zu verdienen. Man kann aber auch als NFT Fan investieren und damit spekulieren, dass die Nachfrage steigt, sodass man dann gewinnbringend verkaufen kann. Es gibt also durchaus mehrere Zugänge sowie Möglichkeit, um mit NFTs sodann Geld zu machen.

So etwa auch mit DeFi Coins. Wer sich für die Blockchain, Kryptowährungen sowie DeFi Coins oder auch für NFTs interessiert, der sollte im Vorfeld jedoch genügend Informationen einholen und sich informieren, wie die Technologie funktioniert. Zudem ist es wichtig, sich mit den Chancen sowie Risiken auseinanderzusetzen.

Die französische Initiative „La Collection“

„La Collection“ ist eine Initiative aus Frankreich. Hier wird mit weltbekannten Galerien zusammenarbeitet, damit die NFTs der Kunstwerke besser verkauft werden können. Der Start der Plattform war Ende 2021. Die erste Sammlung, die auf NFT Basis präsentiert wurde, war jene von Katsushika Hokusai. Auf der Webseite wird damit geworben, dass die „Kunst eine neue Welle von Sammlern“ braucht. Durch die digitale Lithografie werden von La Collection digitale Zwillinge von einem physischen Kunstwerk erstellt und verkauft. Auch eine Sammlung von Egon Schiele wurde bereits angeboten.

Erlöse werden sinnvoll eingesetzt

Das sogenannte Woodies Projekt ist ein geplantes Web3-Franchise. In erster Linie soll es sich auf Spiele, Fernsehen und andere Medien ausweiten. Dabei geht es um die Geschichte eines Baums, dessen Gefährten gefällt werden sollen – man muss sich auf neue Abenteuer lassen, damit man das verhindern kann.

Die Sammelkartensammlung „Legends of Wondermist“ wurde von 20 Künstlern gestaltet und veröffentlicht, die auf bereits älteren PFP-Veröffentlichungen aufbaut. Dabei sollen die Sammelkarten in einem größeren Metaverse-Spiel, das in absehbarer Zeit erscheinen soll, eine Rolle spielen.

Im Zuge einer NFT Wohltätigkeitsspende konnte mit dem Geld, das durch die Sammlung erzielt wurde, Afrika geholfen werden: Südlich der Sahara wurden 837.000 Bäume gepflanzt, die in den nächsten Jahrzehnten mehr als 30.000 Tonnen Kohlendioxid speichern sollen.

Vier Holzblöcke auf einem blauen Untergrund. Auf einem Holzblock stehen die Buchstaben NFT und auf den anderen ist das Symbol eines Geldsacks zu sehen.

Auch deutsche Künstler mischen mit

REALWORLD ist ein Projekt, das sich für digitale Kunst im VR Raum einsetzt. Drahtzieher ist Manuel Rossner, ein deutscher Künstler, der dafür bekannt ist, virtuelle und digitale Räume zu entwerfen. Es wird hier mit verschiedenen Institutionen zusammengearbeitet, damit man surreale Strukturen schaffen kann, die dann mit einem realen Ort verbunden werden, obwohl diese nur digital existieren.

Selbst die KI findet Platz im Bereich der NFT Kunst

Bei Linda Dounia handelt es sich um eine libanesische-senegalesische Künstlerin, die sich besonders intensiv mit der Künstlichen Intelligenz – KI – befasst hat. So hat sie etwa die KI genutzt, um sodann ihre Gemälde analysieren zu können, um neue Werke zu erschaffen. Zudem hat Dounia Cyber Baat DAO gegründet, ein autonomes und dezentrales Kolletiv aus Künstler, die eine afrikanische Herkunft haben.

Einzigartige Profilbilder nutzen

In der Regel sind Profilbilder quadratische Bilder, die Gesichter mit Merkmalen zeigen. Unter „Woman Rise“ gibt es eine Sammlung von Maliha Abidi, die 10.000 generierte Avatare geschaffen hat. Erwirbt man Avatare der pakistanisch-amerikanischen Künstlerin, so kann man diese als Profilbild im sozialen Netzwerk nutzen. Durch den Erlös soll die Bildung von Mädchen unterstützt bzw. gefördert werden.

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