Die jazzahead! 2026 startet mit 38 Künstler:innen und (Big)Bands
Vom 22. bis 25. April ist es in Bremen und Umgebung endlich so weit: Die 20. jazzahead! geht über die Bühne. Ein Muss für Jazzfans!
Die feierliche Eröffnung der jazzahead!, das Grand Opening dieser einmaligen Mischung aus Fachmesse, Konferenz und Showcase-Festival, feiert am 22. April die wachsende Internationalität der Jazzszene im Partnerland Schweden: Die Norrbotten Bigband wird in Halle 7 der Messe Bremen ihr Können unter Beweis stellen, zusammen mit dem Electro-New-Jazz-Funk-Duo Knower mit Louis Cole und Genevieve Artadi. Da entsteht gleich mal zum Auftakt ein ganz neuer Sound! Wie hat es der künstlerische Leiter Götz Bühler in einem Interview zu kulturnews gesagt? „Jazz steht für permanente Erneuerung und Offenheit, für den Bruch mit Konventionen und die überwältigende Kraft der Musik, festgefahrene Strukturen aufzubrechen und überkommene Denkweisen zu ändern. Die wichtigste Tradition des Jazz ist Innovation.“
Und Innovation ist auch der Herzschlag der Showcases, diesen bis zu 45 Minuten langen Kurzkonzerten von 38 Künstler:innen und Bands aus Deutschland, Europa, Übersee/Afrika – und acht aus Schweden Die Showcases sind zwar Teil der Fachmesse, aber auch für alle anderen Jazzfans zugänglich. Ganz sicher vollumfänglich für alle da ist die schon legendäre Clubnight, die diesmal auch in Bremerhaven stattfindet. Sie bringt am 24. April über 100 Acts aus Jazz, Rock, Electronica und Soul auf die Bühnen von Clubs, Museen, Kirchen, Bars, Hotel-Lounges und von Schiffen. Ein Highlight ist die „Swedish Night“ mit dem bekannten Emil Brandqvist Trio. Am 25. April abends endet die jazzahead! dann mit der Verleihung des Deutschen Jazzpreises.
Um nochmal zum Gastland zurückzukommen: Die schwedische Pianistin und Komponistin Britta Virves wird bei der jazzahead! 2026 einen Rekord aufstellen und an vier Tagen satte neun (!) Konzerte spielen. Götz Bühler findet übrigens, dass Schweden überfällig war als Partnerland: „Angefangen mit Jan Johansson über E.S.T. bis zu Goran Kajfes und Mats Gustafsson und darüber hinaus hat sich dort eine vital-eigenständige Szene entwickelt. Es gibt ihn nicht, den ‚Schwedischen Jazz‘ – seine Vielfalt macht ihn so spannend.“ Da können wir unseren Leserinnen und Leser nur empfehlen: Entdecken Sie die Vielfalt!