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„Die schwarzen Schmetterlinge“: Arte zeigt Thrillerserie über eine Liebesgeschichte

Die schwarzen Schmetterlinge Les papillons noirs Arte Mediathek
Zur ARTE-Sendung Die schwarzen Schmetterlinge (1/6) Adrien Winckler (Nicolas Duvauchelle, li.) erfährt geheime Details aus Alberts (Niels Arestrup, re.) Lebensgeschichte. © Nicolas Roucou/ Foto: ARTE France

In der Serie „Die schwarzen Schmetterlinge“ geht es um Verbrechen in der Jugend und ihre Auswirkungen. Jetzt auf Arte und in der Mediathek.

Als Adrien (Nicolas Duvauchelle) in der Serie Die schwarzen Schmetterlinge (jetzt auf Arte und in der Mediathek) von Albert (Niels Arestrup, „Gefährten“, „Rückkehr nach Montauk“) kontaktiert wird, leidet der Schriftsteller mit seinem One-Hit-Wonder schon seit Jahren an einer Scheibblockade. Jetzt soll er die Lebenserinnerungen Alberts für diesen niederschreiben. Das hat gleich mehrere Konsequenzen. Zum einen haben die Erinnerungen Alberts ordentlich Zündstoff. Gemeinsam mit Soulange, in die er damals unsterblich verliebt war, brachte Albert vor Jahrzehnten zwei Menschen um. Aus Notwehr erstach ganz klar Soulange den Mann mit einem Korkenzieher, der sie vergewaltigen wollte. Um dessen Bruder als Zeugen loszuwerden, ertränkte hingegen Albert diesen im Meer.

Die schwarzen Schmetterlinge spielt auf wechselnden Zeitebenen und in unterschiedlichen Handlungssträngen. Die Polizei recherchiert plötzlich wieder Morde in den 1970ern und kommt dabei Albert sehr nahe, während dieser in seinen Erzählungen über Kindheit und Jugend Adrien gegenüber immer offenherziger spricht. Fast könnte man meinen, er würde das alles nur wegen der Tötungsdelikte erzählen, die das Paar in der Folge verheimlichte und die es zusammenschweißte. Die schwarzen Schmetterlinge ist eine gelungene Mischung aus einer Liebesgeschichte zweier Außenseiter und einem Thriller über Serienmorde.

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