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Discovery Art Fair Cologne 2026: Zeitgenössiche Kunst für alle

Discovery Art Fair Cologne kommt wieder
Discovery Art Fair Cologne (Foto: Holger Peters)

Lust auf spannende Kunst aber, keine Lust aufs allzu stille und strenge Museum? Dann auf zur 11. Ausgabe der Discovery Art Fair Cologne!

Kunsfans und Neugierige aufgepasst: Die jährlich im Frühjahr stattfindende Messe rückt zeitgenössische Kunst in den Mittelpunkt, wofür sich vom 23. bis 26. April wieder die Tore der XPOST in Köln öffnen. 117 ausgewählte Galerien und Kunstschaffende aus 16 Ländern kommen dann im Herzen der Domstadt zusammen, um auf über 4 000 Quadratmetern mehrere Tausend Werke aus Malerei, Skulptur, Fotografie, Mixed Media und digitaler Kunst zu präsentieren. Aufstrebende Newcomer und etablierte Künstlerpersönlichkeiten, bekannte Namen und Jungstars der Urban Art: Die Discovery Art Fair kennt keine Verengung, hier herrschen stilistische Breite, künstlerische Qualität und der Mut, neue Wege zu gehen.

Neues von morgen

Besonderes Merkmal: Rund ein Drittel der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler ist das erste Mal dabei in Köln. Diese hohe Quote an frischen, neuen Talenten verleiht der Messe eine besondere Dynamik: Sie schafft Raum für künstlerische Handschriften jenseits der üblichen Marktmechanismen, ein Raum, der woanders in diesem Maße nicht zu finden ist.

Die künstlerische Bandbreite erstreckt sich von klassischen Gemälden bis hin zu außergewöhnlichen Objekten und bietet so einen Querschnitt durch die aktuelle Kunstwelt. Dennis Josef Meseg schafft zum Beispiel in seiner Rauminstallation „Kinderland ist abgebrannt“ mit Hunderten von Barbiepuppen und Superhelden-Figuren ein bewusst irritierendes Setting, das zwischen Kindheitsästhetik und erwachsener Machtinszenierung schwankt. Dass zeitgenössische Kunst auch technologische Grenzen auslotet, zeigen die Porträts von Yannick Duhamel aus zerschnittenen Schallplatten, die über Spotify-Codes musikalisch zum Leben erweckt werden. Großartig sind auch die Werke des Berliner Künstlers Robert Kretzer, der computergenerierte Entwürfe in filigrane Handstickereien übersetzt.

Lokal? Genial!

Doch nicht nur die internationale und nationale, auch die lokale Kölner Szene setzt markante Akzente: Die Galerie Grevy präsentiert die kristallinen Sitzobjekte von Robert Huber, die unsere Wahrnehmung für die Eleganz natürlicher Gesetzmäßigkeiten schärfen. Emotionale Tiefen erkundet der queere Kunstschaffende Lukas Moll mit seinen figurativen Ölporträts, die universelle Themen wie Identität, Verletzlichkeit und menschliche Stärke in den Fokus rücken. Einen spannenden Kontrast dazu bietet das Netzwerk 4ART, das die vielschichtigen Facetten des urbanen Lebens einfängt und vermeintlich Wertlosem eine neue, kunstvolle Bedeutung verleiht. Dass Kunst zudem eine klare Haltung fordert, unterstreicht das Studio ZEHN mit seinem Eintreten für einen globalen Humanismus sowie der Erinnerung an die unantastbare Würde jedes einzelnen Menschen.

Die Discovery Art Fair Cologne ist ein Marktplatz, aber vor allem auch ein Ort der Begegnung. Persönliche Gespräche mit Künstlerinnen und Galeristen ermöglichen unmittelbare Einblicke in Denkprozesse, Materialien und Konzepte. Schwellenängste müssen die Besucherinnen und Besucher dabei nicht haben – Kunst wird hier nicht inszeniert, sondern im direkten Austausch zugänglich gemacht.

Still bieten, laut freuen

Zur Orientierung gibt es täglich kostenlose Kuratorenführungen, die neue Perspektiven auf thematische Strömungen eröffnen und für Sammler und Sammlerinnen ebenso bereichernd sind wie für Menschen, die zum ersten Mal eine Kunstmesse besuchen.

Ganz neu ist das spielerische Format der Silent Auction, bei der man diskret auf Werke bieten kann, die einem gefallen. Erst am Sonntag werden die Höchstgebote enthüllt. Und viele Besucher werden dann mit einem neuen, vielleicht dem ersten eigenen Kunstwerk nach Hause gehen. Denn: Viele der gezeigten Werke bewegen sich in einem preislichen Rahmen, der den Kauf eines Lieblingsstücks ermöglicht.

Schönes Goodie: Am Messefreitag ist der Eintritt frei, um die Schwelle zur zeitgenössischen Kunst bewusst niedrig zu halten – und eine Einladung an alle auszusprechen, die neugierig sind.

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