Donaueschinger Musiktage: Alte Tradition, neue Musik
Die Donaueschinger Musiktage feiern die Neue Musik – und sehen dabei kein bisschen alt aus. Wetten, dass …?

Klingt wie ein Widerspruch ist aber keiner: Ein ALTES Festival für NEUE Musik. Tatsächlich sind die Donaueschinger Musiktage das älteste und traditionsreichste Festival für Neue Musik auf der ganzen Welt. Seit dem Jahr 1921 werden hier experimentelle Formen auf dem Gebiet aktueller Musik und Klangkunst zelebriert und ausprobiert, was immer so um die 10 000 Besucherinnen und Besucher aus mehr als 15 Ländern in den Südwesten Baden-Württembergs lockt.
Vom 15. bis 18. Oktober gibt es Uraufführungen, Klanginstallationen, Diskussionen, Workshops und Vorträgen, zu Gast sind regelmäßig international renommierte Ensembles wie das Klangforum Wien, das Ensemble Intercontemporain, das SWR Symphonieorchester Stuttgart und das SWR-Experimentalstudio.
Schmankerl für Studenten und Studentinnen: Im Rahmen des Programmes Next Generation ist es ihnen möglich, durch Konzert- und Probenbesuche, Workshops, Gespräche und den direkten Austausch mit Komponistinnen und Komponisten, Ensembles und Kuratorinnen ganz tief in das Festival einzudringen und so der Musik noch näherzukommen. Der Leitgedanke der 2026er-Ausgabe der Donaueschinger Musiktage ist die Polyphonie, das Konzept, Musik aus unterschiedlichen Stimmen, Elementen, Linien und Materialien zusammenzusetzen.
Dabei sind unter anderem Yann Leguay, Simon Steen-Andersen & Michael Schmid, Steven Kazuo Takasugi & Speak Percussion, Brigitta Muntendorf & Ensemble Modern, Ann Cleare, Rebecca Saunders & Ensemble Resonanz und Susana Santos Silva (Foto) & Aisha Orazbayeva.
Mehr Infos und Tickets gibt es hier.
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