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Ed O’Brien kündigt sein erstes Soloalbum an

Radiohead-Gitarrist Ed O'Brien tut es seinem Bandkollegen Thom Yorke gleich und wird nun auch solo aktiv. Inspiration für sein Debüt fand er während eines Aufenthalts in Brasilien.

Dass Radiohead zu den bedeutsamsten Rockbands der letzten 20 Jahre gehört, trauen sich nur die wenigsten anzuzweifeln. Aber auch mit Soloprojekten konnten die Musiker der britischen Band durchaus überzeugen. Thom Yorke trat nun schon mehrfach als Solokünstler in Erscheinung, zuletzt mit dem in diesem Jahr erschienenen „Anima“. Nun tut Gitarrist Ed O'Brien es seinem Bandkollegen gleich – und kündigt sein erstes Soloalbum an.

Ankündigung durch einen auf Facebook geteilten Brief

Schon im Frühjahr 2020 soll die erste Soloplatte des Gitarristen erscheinen. Die Ankündigung erfolgte mittels eines handgeschriebenen Briefes, den O’Brien auf seiner Facebook-Seite teilte. Darin verkündete er unter anderem die Namen der Musiker, die den Briten auf seiner Platte mit einem Feature unterstützen. Mit dabei sind unter anderem Sänger David Okumu von der Band The Invisible, Studiogröße Nathan East, und Radiohead-Kollege Colin Greenwood.
Nachdem der Song „Santa Teresa“ (siehe oben) schon im Oktober  auf die kommende Veröffentlichung einstimmte, erscheint nun auch der Song „Brasil“ aus dem neuen Album.

Ed O'Brien schreibt das Album nach seinen Erfahrungen in Brasilien

In dem auf Facebook geteilten Brief erzählt O’Brien außerdem, dass die Arbeiten an dem Album schon 2012 begonnen haben sollen, als er und seine Familie nach Brasilien gezogen sind. „We had a truly profund experience living in this extraordinary country“, beschreibt er. Außerdem bezeichnet er den Karneval in Rio als einen musikalischen Heureka-Moment. Direkt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien, zog es ihn intuitiv in die „Welsh Hills“, wo er mit seiner Gitarre, und ein paar Pedalen an den Songs der neuen Platte arbeitete.

2019 war ein aufregendes Jahr für die Bandmitglieder

Auch wenn es um Radiohead im vergangenen Jahr ruhig blieb, machte die Band im Sommer, wenn auch eher unfreiwillig, von sich reden: Anfang Juni veröffentlichte die Band 16 Stunden unveröffentlichtes Material aus ihrer „Ok Computer“-Zeit, nachdem Unbekannte die Band mit einer unauthorisierten Veröffentlichung erpressten.

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