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„Ein Teil von ihr“: Zwei Frauen im Kampfmodus nach Karin Slaughter

Die Serie Ein Teil von ihr wurde nach dem gleichnamigen Thriller von Karin Slaughter gedreht und geht ab heute auf Netflix auch gleich so blutig los, wie man es von der US-amerikanischen Autorin gewohnt ist.  Andy Oliver hat eine Nachtschicht in der Polizei-Telefonzentrale hinter sich und ist um Mitternacht 30 geworden. Mit ihrer Mutter Laura geht sie in einem Diner essen, als ein junger Mann mit der Waffe auf seine Ex-Freundin losgeht und sie sowie drei weitere Gäste erschießt. Als der Mann von Andy, die ohne Waffe, aber in Polizeiuniform im Diner ist, verlangt, ihn zu erschießen, stellt sich die Mutter dazwischen. Wenige Sekunden später liegt der Mann mit aufgeschlitzter Kehle am Boden, und Laura wird als Heldin gefeiert.

Ein Teil von ihr: Blutig wie von Karin Slaughter gewohnt

Noch in der folgenden Nacht muss Andy erkennen, dass ihre Mutter – übergriffig bei den Versuchen, die Tochter selbständiger zu machen – eine ganz andere Person ist als bis jetzt gedacht. Flashbacks in die Vergangenheit geben dabei mehr Rätsel auf als Informationen preis. Nur eines wird klar: Aufgrund der medialen Aufmerksamkeit werden menschen auf Laura aufmerksam, die noch ein Hühnchen mit ihr rupfen wollen. Als schon in der folgenden Nacht ein Killer in ihr Haus eindringt und Laura umbringen will, greift Tochter Andy ein. Hinterher wird sie von ihrer Mutter im Auto des Killers weggeschickt: Sie soll untertauchen. Mit dieser Reise durch die Staaten beginnt die Serie Ein Teil von ihr überhaupt erst richtig, obwohl doch schon so viel Blut geflossen ist.

Ein Teil von ihr handelt von zwei Frauen: eine, die Mutter, ist bereits – obwohl traumatisiert – klar strukturiert, mit Exit-Plänen, mehreren Identitäten, einem Auto und Geld in der Hinterhand. Ihre Tochter Andy erlebt, das machen bereits die ersten eineinhalb Folgen deutlich, einen Chrashkurs im Erwachsenwerden durch. Davon und von der Vergangenheit, die jetzt in die Gegenwart der beiden eindringt, handelt die Serie.

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