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So radikal ist die Offenheit in „Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau“ von Phenix Kühnert

Die schlanke, hochgewachsene Phenix Kühnert posiert mit weißem Jumpsuit und High heels in sexy Pose.
Schöne Klamotte, High heels, sexy Pose: das ist typisch Phenix Kühnert. Ein Buch schreiben ist es auch.

Phenix Kühnert hat ein Buch geschrieben. Der Grund: Sie ist transsexuell und kämpft seit Jahren für mehr Rechte, mehr Stimmen, mehr Inklusivität. Als Aktivistin, Model und Host ihres eigenen Podcasts „Freitagabend“ hat sie schon oft von sich reden gemacht. Über ihren persönlichen Werdegang im Kontext unserer Gesellschaft, der Sprache, die wir benutzen und den sich wandelnden Denkmustern reichte die vor allem digital geprägte Präsenz nun nicht mehr aus. Es musste ein Buch her.

Ihr Rezept fürs Schreiben: radikale Offenheit. Mit ihr dürfen wir in Wartezimmern von Ärzt:innen Platz nehmen, öffnen einen Pass, der uns nicht entspricht, sind dabei, wenn Phenix zum ersten Mal Hormone nimmt. Das berührt.

Gesellschaftliche Konstrukte und Einteilungen in „normal“ und „anders“ wirft sie dafür über den Haufen und lädt andere dazu ein, es ihr gleichzutun. Nicht nur in dem Buch, das sich vor allem um die Tatsache dreht, dass unsere Benennung der Dinge unsere Vorstellung von ihnen und die mit der Sache verbundenen Gefühle formt. Oder wie die engagierte Autorin Phenix Kühnert es sagen würde: Eine Sache wird zur Sache durch ihre Benennung.

Kühnert ist davon überzeugt, dass wir diesen einfachen Gedanken auf unsere Umgebung übertragen können, indem wir Dingen und Menschen mit Empathie begegnen. Das propagiert sie seit Jahren schon im Internet. Davon, von Kühnert selbst und ihrem Einsatz für Einfühlungsvermögen, Verständnis und dem respektvollen Ausdruck, handelt auch ihr Buch „Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau“.

 

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