SELEKTOR

Erst springen, dann singen

Pohoda 2019
Martina Mlcuchova

Zum 24. Mal jährt sich das beliebte Pohoda Festival in der Nähe des slowakischen Ortes Bratislava und lässt sich seine Sause nicht nehmen. Denn auch unter Corona-Umständen findet es statt und macht sich wie einige andere Festivals die moderne Technik zu Nutze. Statt Open Air heißt es open the Tab: Das Festival wird gestreamt. Unter dem Namen „Pohoda in the Air“ steht es ab dem 9. 7. für drei Tage auf der Website des Festivals, bei Facebook und bei YouTube kostenlos zum Livestream bereit.

Auch diese Festivalsaison hat das „Pohoda in the Air“ wieder ein buntes Angebot aus Musik, Workshops und Talkshows zu bieten. Neben Bands und Musiker*innen unterschiedlichster Genres wird das Programm auch von spannenden Gästen, wie etwa Comedians, Künstler*innen oder Poet*innen geprägt sein. Wir freuen uns dieses Jahr auf Neuropa, Raptor Koch, Liraz, das Kronos Quartett und viele mehr.

Das Pohoda Festival verlost einen Adrenalinkick

Etwa 30.000 Besucher*innen tummeln sich jedes Jahr auf dem für seine Umwelt- und Familienfreundlichkeit bekannten Festival. „Pohoda“ bedeutet zu deutsch „Wohlbefinden“ oder „Behaglichkeit“. Möglicherweise sind das jedoch nicht die ersten Assoziationen, die einem in den Sinn kommen, wenn man in ihrem Facebook-Feed liest, dass der ein oder andere Act vor seiner Performance noch kurz aus dem Flugzeug springt. Aber nicht nur die Artists dürfen sich dem Adrenalinkick hingeben: Auf Social Media wurde kürzlich ein Gewinnspiel gestartet, bei dem auch einem auserwählten Fan die Ehre gebührt, sich einmal aus einem Flugobjekt in schwindelerregender Höhe in die Tiefe zu stürzen.

Wir tauchen ab in Poesie, lassen uns von Performance-Künstlern beeindrucken, schlendern virtuell durch eine Ausstellung und singen bei unseren Lieblingsbands mit. Und weiche Knie lassen wir uns beim Mitfiebern der Tandem-Sprünge sicher auch nicht entgehen.

Pohoda in the Air 9.-11. 7.