- Review
„Everything’s on Fire“: As December Falls live in Wiesbaden
In ihrem letzten Album haben As December Falls das alltägliche Liebes-Chaos besungen. Jetzt spielen sie live in Wiesbaden.

„Everything’s on Fire but I’m fine“ ist ein Satz, wie ihn so manche sich wohl schon im Blick auf die politische Lage gedacht haben dürften. Insofern haben As December Falls mit dem Titel ihres Albums aus dem vergangenen Jahr voll ins Schwarze getroffen und ein bei einigen Menschen grassierendes Weltgefühl perfekt artikuliert. Das Album fängt alltägliches Chaos ein und erzählt von den kleinen Hindernissen, die sich den Menschen beim Nachjagen ihrer Träume immer wieder in den Weg stellen.
Mit schonungsloser Ehrlichkeit verarbeiten die drei Bandmitglieder Bethany und Ande Hunter Jiménez sowie Timmy Francis persönliche Gefühle von Erschöpfung und ureigene Ängste. Zum Thema werden gebrochene Herzen und Red Flags, etwa im Song „Bathroom Floor“, und die verwegenen Rachepläne, die beste Freunde:innen so schmieden, wenn sie alleine sind („For The Plot“). „Grim Reaper“ und „Angry Cry“ drücken radikale Verletzlichkeit aus und schrecken dabei auch nicht vor radikalen musikalischen Mitteln zurück. Im September kommen As December Falls aus ihrer britischen Heimat Nottingham nach Wiesbaden.
Musik


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