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FFT Düsseldorf: „E.P.I.C.“ geht das Thema Plastik episch an

Plastik ist hoffentlich bald nicht mehr überall in unserem Alltag – die Künstler:innenplattform Rotterdam Presenta stellt den Stoff, aus dem die Meeresverseuchung ist, in den Mittelpunkt ihre Performance.

FFT Düsseldorf: E.P.I.C.
Foto: Rotterdam Presenta 1

Neues aus dem FFT Düsseldorf, genau am Puls der Zeit: Eine synthetische Schicht zieht sich durch Museen und über Bühnenböden, durch Wirtschaft und Politik: Die Künstler:innenplattform Rotterdam Presenta inszenieren Plastik als Ikone in Kunst, Popkultur und Alltag. „E.P.I.C.“ läuft vom 3. bis 6. Juni und steht für „EXPLORING PLASTIC INEVITABLE CONCERT“. Der Titel beschreibt die Verschmelzung von Plastik mit unserem gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Er referiert auch auf eine in den 1960er-Jahren von Andy Warhol initiierte Eventserie – aus der Zeit also, in der Plastik den ultimativen Aufstieg zur Königin der Materialien erreichte.

„E.P.I.C.“ zelebriert am FFT Düsseldorf die letzten Ausläufer dieses Materialhypes und inszeniert Plastik als mächtigen Protagonisten auf diesem Planeten – bevor es in Partikel zerfällt und sich auf dem Meeresboden zur Ruhe setzt.

Von und mit

Komponist: Laurent Durup

Vinylcutter: Frederik Donche

Tischler, Szenograf: Thibaut Espiau

Produktionsleiterin: Carina Graf

Performancekünstlerin, Kostümbildnerin: Nana Hülsewig

Stimmkünstlerin, Performerin: Maja Jantar

Performancekünstlerin, Szenografin: Stine Hertel

Performancekünstler, Choreograf: Jan Rohwedder

DJ, Performancekünstler: Niels Bovri

Musikerin: Clara Lévy

Dramaturgin: Johanna-Yasirra Kluhs

Lichtdesigner: Ryoya Fudetani

Administration: transmissions

Konzept: Stine Hertel, Jan Rohwedder

Über Rotterdam Presenta

Rotterdam Presenta ist eine Künstler:innenplattform, die Formate von Performance, Konzert und Installation entwickelt. Sie wurde von Stine Hertel und Jan Rohwedder gegründet und schafft Möglichkeitsräume für interdisziplinäre Zusammenarbeit. In den letzten Jahren ist dabei eine Gemeinschaft aus Künstler*innen mit gemeinsamen Interessen und unterschiedlichen Perspektiven entstanden, die einander zur Zusammenarbeit einladen. Ihre Arbeit wird regional und international auf Festivals gezeigt (Scènes d’Europe, ECLAT, Favoriten, DIEGROSSE, Freischwimmen).

In enger Zusammenarbeit mit dem Sound Artist Niels Bovri und der Dramaturgin Johanna-Yasirra Kluhs entwickeln Rotterdam Presenta Arbeiten für Galerieräume, Theater und den öffentlichen Raum. Dabei interessieren sie sich für die Aufführung als Moment der Versammlung, Zeugenschaft und gemeinschaftlichen Beobachtung.

Aktuell befassen sich ihre Arbeiten mit der Destabilisierung von Machtverhältnissen zwischen menschlichen und anderen Körpern und mit der Performativität von Objekten und urbaner Architektur.

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