FilmFest Hamburg: Sieben Filme unter weiblicher Regie
Auf dem Filmfest Hamburg (24.9. – 3.10.2026) gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Filmen zu entdecken. Hier eine Auswahl an Filmen unter weiblicher Regie, die es nicht zu verpassen gilt.

Am 24. September beginnt das FilmFest Hamburg 2026. Und obwohl das Festival sehr divers aufgestellt ist, gilt für die Filmbranche natürlich nach wie vor, dass sie leider sehr männerdominiert ist. Aus diesem Grund haben wir sieben heiß erwartete Filme mit weiblicher Regie aus aller Welt gesammelt.
Leonie Krippendorff: Kinder der Sonne
Vier junge Menschen gründen in der Natur eine radikale Gemeinschaft, frei von Besitz, digitalen Verbindungen und Monogamie. Sie erwarten gemeinsam ein Kind und wollen es in absoluter Freiheit großziehen, doch dann stellt ein großes Feuer ihr gesamtes Lebenskonzept in Frage.

Itonje Søimer Guttormsen: Butterfly – Rückkehr nach Gran Canaria
Dieses norwegische Drama erkundet die Rückkehr zweier Schwestern in ihre Vergangenheit auf den Kanaren. Grund dafür ist der plötzliche Tod ihrer Mutter. Die beiden wuchsen in einem All-inclusive-Resort auf Gran Canaria auf. Mittlerweile ist Diana Kindergärtnerin und Lily in der Kulturszene bekannt; sie begeben sich nun auf eine aufreibende Reise zurück in ihre Kindheit.

Zarah Schrade und Lena Fakler: HYGGE
In dieser Science-Fiction-Satire nehmen Levi und ihre Partnerin Minu an der Reality-TV-Show „Hygge“ teil. Diese spielt in der dänischen Mustersiedlung, in der es ganz gemütlich und friedlich zugehen soll. Doch Levi merkt immer mehr, dass irgendetwas nicht stimmt in dieser scheinbar perfekten Welt.

Laïla Marrakchi: Strawberries
Wie sieht die Lebensrealität einer Saisonarbeiterin auf einer Erdbeerplantage aus? Das zeigt der Film über die Marokkanerin Hasna, die nach Südspanien kommt, um Erdbeeren zu ernten. Jedoch setzt eine Kollegin sich gegen die ungerechten Arbeitsbedingungen zur Wehr, und alles droht aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Rachel Rose: The Last Day
Zwei Frauen, die erschöpft sind vom Leben: eine Mutter von drei Kindern und eine Schriftstellerin, deren Vater gestorben ist. Ein Film, der Freiheit, Mutterschaft und die Sehnsucht nach einem Neuanfang verhandelt und die Frage stellt: Was bleibt von einem selbst, wenn man nur noch für andere da ist?

Yoon Ga-eun: The World of Love
Dieser berührende Coming-of-Age-Film porträtiert die koreanische Teenagerin Jooin, welche sich selbstbewusst den Herausforderungen von Schule und Erwachsenwerden stellt. Eine Petition gegen die Freilassung eines sexuellen Straftäters konfrontiert sie mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit.

Denise Vieira: You Know Me, Now Forget It
Die Sexarbeiterin Rúbia wird von ihrem Arbeitsort von selbst ernannten Moralwächtern vertrieben und findet Zuflucht in einem geheimen Bordell. Es ist ein Rückzugsort für existenziell bedrohte Frauen. Rúbia bleibt und entdeckt ein Geheimnis, das seit Jahrhunderten gehütet wurde.

Das ganze Programm des Festivals gibt es hier.
Film

Sehenswert

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