MUSIK

Fury in the Slaughterhouse feiern ihr Comeback

Fury in the Slaughterhouse gehören zu den erfolgreichsten deutschen Rockbands. Mehr als vier Millionen Tonträger hat die Band verkauft, mehr als 1 000 Konzerte gespielt, und auch über die Landesgrenzen hinaus konnten die sechs Hannoveraner mit ihren Songs große Erfolge erzielen. Im Jahr 2008 legten Fury, wie die Band von Fans auch genannt wird, nach mehr als 20 Jahren Bandgeschichte dennoch eine Pause ein – und es wurde ruhig um die Band. Dass diese Pause nun offiziell beendet ist, machen Fury in the Slaughterhouse mit ihrer neuen Single „Sometimes (Stop to call)“ deutlich, mit der sie ihr 14. Album „Now“ ankündigen. Das Album soll am 23. 4. 2021 erscheinen.

Schon 2017 spielte die Band nach fast 10 Jahren Unterbrechung wieder vereinzelte Konzerte zusammen. Dass nun aber wieder neue Musik erscheint, dürfte die meisten Fans dennoch überraschen. „Wir kennen uns teilweise seit unserer Jugend, wir sind zusammen durch Amerika getourt, haben Millionen Alben verkauft – das schmeißt du nicht einfach so weg,“ kommentiert Sänger Kai Wingenfelder den Entschluss, wieder zusammen Musik zu machen. „Deshalb haben wir ja immer wieder mal gespielt bei besonderen Anlässen. Richtig gefunkt hat es dann, als wir 2017 noch mal die ,Klassentreffen‘-Konzerte gespielt haben.“

Produziert wurde das Album von Vincent Sorg, der in der Vergangenheit unter anderem mit den Toten Hosen, den Broilers und den Donots zusammengearbeitet hat. Einen ersten Vorgeschmack auf den Sound von „Now“ gibt der neue Song „Sometimes (Stop to call)“, auf dem die Band Gitarrenrock mit eingängigen Gesangsmelodien paart.

Eigentlich wollte die Band schon im Frühjahr dieses Jahres wieder auf Tour gehen. Warum daraus nichts wurde, bedarf keinerlei Erklärung. Im Sommer 2021 sollen die Konzerte nachgeholt werden. Zumindest haben die Fans bis dahin Zeit, die Texte der neuen Platte auswendig zu lernen.

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