„Jenseits der See“ von Paul Lynch
Keine Rettung am Horizont: Mit zynischen Pointen und viel Empathie gibt Paul Lynch in „Jenseits der See“ einem überholten Thema den tief verwurzelten Schrecken zurück.
Keine Rettung am Horizont: Mit zynischen Pointen und viel Empathie gibt Paul Lynch in „Jenseits der See“ einem überholten Thema den tief verwurzelten Schrecken zurück.
Nach „Okaye Tage“ erzählt Jenny Mustard nun in „Beste Zeiten“ von einem verspäteten Erwachsenwerden.
Hölzerne Hauptfiguren und Oberflächlichkeiten: Zunächst wirkt „No Way home“ wie ein erschreckend schwacher Roman von T.C. Boyle – und entpuppt sich dann als Meisterleistung.
Leichtfüßig, humorvoll und mit surrealistischen Untertönen schafft Katerina Poladjan in „Goldstrand“ ihr ganz eigenes, indirektes Europa-Epos.
In „Das glückliche Leben“ erzählt David Foenkinos von dem 40-jährigen Éric, der bei einer Geschäftsreise in Seoul lernt, worauf es im Leben wirklich ankommt.
„Toward Eternity“ von Anton Hur ist eine kluge Versuchsanordnung, die in Form eines Meta-Textes über Sprache und die Frage, wie diese uns konstituiert, nachdenkt – doch dann setzen monumentale Weltraumschlachten ein.
Jan-Costin Wagner erzählt in „Eden“ von einem Selbstmord-Attentat in einer Konzerthalle – und hält mit seinen seinen Psychogramme von Opfern und Täter unserer gespaltenen Gesellschaft einen Spiegel vor.