Wolf Haas: Junger Mann
In seinem Roman „Junger Mann“ erzählt Wolf Haas über einen Teenager der 1970er-Jahre – und damit viel über sich selbst.
In seinem Roman „Junger Mann“ erzählt Wolf Haas über einen Teenager der 1970er-Jahre – und damit viel über sich selbst.
Lene Albrecht schafft in „Wir, im Fenster“ eine Lebenswelt, die nachdenklich macht: Man taucht in sie ein – und braucht zugleich Distanz, um zu verstehen.
Worauf man sich bei Yasmina Reza immer verlassen kann: Ihre Dialoge sind bissig, treffsicher, amüsant.
„Wir waren eine gute Erfindung“ von Joachim Schnerf ist zum Lachen schmerzhaft.
Ian McEwan hat mit „Die Kakerlake“ eine Satire auf die Farce um die britische Politik der letzten drei Jahre geschrieben – doch seine Novelle kommt überraschend blass und uninspiriert daher.
Kein Debüt hat in diesem Jahr so viele Preise gewonnen wie „Kintsugi“ von Miku Sophie Kühmel. Und das, obwohl eine große Qualität des Roman sogar geflissentlich übersehen wurde.
Mit „Neptunation“ legt Dietmar Dath einen Science-Fiction-Roman alter Schule vor: politisch, theorielastig und hochgradig nerdig.