Tom Perrotta: Mrs. Fletcher
Es geht um Tinder-Dates, Oralsex, Exhibitionismus, Dirty Talk, eine Manage-à-trois – doch am Ende wird in Tom Perrottas Roman geheiratet, hetero, gleichaltrig, brav.
Es geht um Tinder-Dates, Oralsex, Exhibitionismus, Dirty Talk, eine Manage-à-trois – doch am Ende wird in Tom Perrottas Roman geheiratet, hetero, gleichaltrig, brav.
Das Jahr 1982 verläuft im neuen Roman von McEwan ein wenig anders: Argentinien gewinnt den Falkland-Krieg, Alan Turing forscht weiter, und Androiden stellen moralische Fragen.
Wer ihn kennt, wundert sich über den Roman „Vorstadtprinz“ nicht: Matthias Egersdörfer ist ein Poet selbst dann, wenn er als Kabarettist auf der Bühne sein Publikum berserkerhaft beschimpft.
Große Themen, wenig Wirkung: Bislang war William Kent Krueger als Krimiautor bekannt, jetzt wagt er sich an das Erwachsenwerden vor dem Hintergrund einer Familientragödie.
Paul Ingendaay wählt in „Königspark“ viele unterschiedliche Blickwinkel für die Beschreibung von Menschenhandel und Prostitution: den der Journalisten, den der Huren, den einer jungen Kämpferin und – den eines Zuhälters.
In seinem neuen Roman „Benzin“ schickt Gunther Geltinger ein in der Krise steckendes schwules Paar auf Afrikareise und erzählt so sprachgewaltig wie kein anderer Autor in diesem Frühjahr von Macht, Ohnmacht und Vorurteilen.
Zaimoglu legt kein feministisches Manifest vor – aber einen Anstoß, einen Wachrüttler, eine Aufforderung zum Umdenken.