Gerhard Henschel: Bildungsroman

Martin Schlosser ist zurück! Wir schreiben das Jahr 1983, in Bonn hat Helmut Kohl die Macht übernommen, und in Bielefeld muss Martin sich entscheiden, Mitgründer eines alternativen Kinos zu werden oder Germanistik zu studieren. Derweil zieht ihn Freundin Heike immer häufiger in die damals gleichermaßen berüchtigten wie von Männern gefürchteten Beziehungsgespräche. Dabei hat der 21-Jährige doch seine eigenen Probleme: Beim Besuch eines Eisenstein-Films schließt er sein Fahrrad gedankenlos an ein Rollgitter. Einmal eingerollt und wieder ausgespuckt, ist es ein Haufen Schrott, als er anderntags sein Rad wiederkriegt und Schlosser sich fragt, ob er Rad samt Rollgitter der Dokumenta als Kunstwerk zur Verfügung stellen soll.
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Literatur


Barrio | Bairro 2026: Zeitgenössische lateinamerikanische Literatur in Berlin
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„Schöne Ruinen“ von Jess Walter
„Schöne Ruinen“ von Jess Walter ist ein Pageturner – und zugleich eine melancholische Meditation über das Älterwerden, die Liebe, die Verantwortung, die wir gegenüber unseren Mitmenschen haben.
