KULTUR

Gerhard Polt & Die Well-Brüder aus’m Biermoos: Anarchie aus Bayern

Gerhard Polt & Die Well-Brüder aus’m Biermoos
Gerhard Polt & Die Well-Brüder aus’m BiermoosFoto: Hans Peter Hösl

Es ist ja schon eine Frechheit von dem Virus: Da bringen Gerhard Polt und die Well-Brüder letztes Jahr anlässlich ihres Jubiläums zu 40 Jahren gemeinsamer Bühnenauftritte ein Vinyl-Doppelalbum raus und wollen mit dem Programm groß auf Tour gehen, und dann das! Erneut schlug Covid-19 zu und verhagelte den Meistern der Komik ganz humorlos die Auftritte.

Jetzt also ein neuer Anlauf: Im 41. Jahr ihrer gemeinsamen Reise – bis zum Split der Biermösl-Blosn vor zehn Jahren spielten die Well-Brüder noch unter diesem Namen – feiern die Musiker und der Charakterkabarettist ihr Jubiläum eben locker-trotzig nach und treten in den kommenden Monaten zwischen dem 2. Februar und dem 17. Oktober teils in Käffern wie dem hessischen Frommershausen und dann wieder in großen Häusern wie dem Hamburger St. Pauli Theater oder dem Münchner Prinzregententheater auf. Der Grund für diese Unterschiede ist einfach. Polt und die Well-Brüder bleiben ihren Fans treu, wenn eine kleine Gemeinde vor Jahren die Hütte füllte, macht man auch heute keinen Bogen um das Dorf.

Gerhard Polt tritt aber nicht nur mit den musizierenden Männern der Großfamilie Well auf, sondern auch immer wieder mit der Well’schen Frauencombo, den Nouwell Cousines. Der aktuell nächste Termin ist aber erst im Dezember. Solo tritt Polt immer wieder mit seinem Programm „Braucht’s des?“ auf.  jw

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