Gewinnspiel: „Die Reise ans Ende der Geschichte“ von Kristof Magnusson
So lustig kann also ein Spionageroman sein, ohne dabei Abstriche bei der Spannung zu machen!
Für den BND-Mitarbeiter und Doppelagenten Dieter Germeshausen sind Schriftsteller die perfekten Spione: „Sie reisen viel, beobachten gern Menschen, sitzen stundenlang auf Parkbänken oder in einem Café und machen sich Notizen … Egal ob Sie auf einem Botschaftsempfang oder einer Sexparty sind – niemand wundert sich. Sie können überall sein und mit allen reden – denn Sie sind Dichter.“
Um nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion untertauchen zu können, braucht Germeshausen dringend Geld – und wirbt für einen zwielichtigen Deal in Kasachstan ausgerechnet den jungen, erfolgreichen Poeten Jakob Dreiser an. Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ legt Kristof Magnusson einen temporeichen Plot voller irrer Wendungen vor, der für einen Spionageroman eigentlich viel zu lustig ist. Und zugleich gelingt es dem deutsch-isländischen Autor auch noch, die Aufbruchstimmung und den Optimismus Mitte der 90er entlarvend nachzuzeichnen. Wie naiv das Gerede vom Ende der Geschichte gewesen ist, wissen wir spätestens seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine.
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