Maria Peters: Die Dirigentin

Das Cover von dem Buch „Die Dirigentin“ von Maria Peters

Antonia Brico hat einen Traum: Sie möchte Dirigentin werden. Doch als Frau ist die Verwirklichung dieses Traumes für sie nahezu unmöglich. Wir schreiben das Jahr 1926, und auf der Bühne stehen fast ausschließlich Männer. Trotz des starken Widerstandes lässt sich Antonia nicht beirren: Ihr Weg führt sie von New York nach Europa, wo sie bei dem gefeierten Dirigenten Karl Muck als Schülerin aufgenommen und für ihr späteres Studium an der Musikakademie in Berlin vorbereitet wird. Kurz darauf feiert sie ihr Debüt mit den Berliner Philharmonikern, und auch die großen Orchester in den USA zeigen Interesse an der jungen Frau.

Doch trotz ihrer Erfolge und ihres offensichtlichen Talents bleibt das Misstrauen der Männerwelt bestehen. Und so trifft Antonia eine Entscheidung, die ihr Leben und auch die Musikwelt nachhaltig verändern wird: Sie will ein Orchester gründen, in dem ausschließlich Frauen spielen.

Der Roman „Die Dirigentin“ beruht auf wahren Begebenheiten. Durch den in den 70er-Jahren entstandenen Dokumentarfilm „Antonia: A Portrait of a Woman“ wurde die Autorin Maria Peters auf die Geschichte Antonia Bricos aufmerksam. In ihrem Roman verwebt sie die biografischen Daten der Dirigentin mit fiktiven Elementen und rückt so ganz nah ihre Figuren und ihre jeweiligen Gedankenwelten heran.

Für Peters bildet die Veröffentlichung des Buches den Abschluss einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem Leben von Antonia Brico: Noch bevor sie begann, das Buch zu schreiben, arbeitete sie als Regisseurin und Drehbuchautorin an einem Film über das Leben der Künstlerin. Das Biopic, das ebenfalls unter dem Titel „Die Dirigentin“ erscheint, kommt in Deutschland am 24. September in die Kinos.

Für einen aufregenden Spätsommer verlosen Atlantik und kulturnews gemeinsam 8×1 Exemplar von Maria Peters biografischem Roman. Zur Teilnahme einfach bis zum 28. 8. eine E-Mail mit dem Betreff „Die Dirigentin“ an gewinnen@bunkverlag.de senden. Wir drücken die Daumen!

Unser Interview mit Maria Peters gibt es hier.