Helen Money: Atomic
„Atomic“, das vierte Soloalbum der Cellistin Alison Chesley unter dem Alias Helen Money, ist eine Meditation über Verbindungen – und deren Auflösung.

„Atomic“, das vierte Soloalbum der Cellistin und Komponistin Alison Chesley unter dem Alias Helen Money, ist eine Meditation über Verbindungen – und deren Auflösung. Denn das Album entstand als Reaktion auf den Tod ihrer Eltern, ein Ereignis, das lange Schatten warf und eine Phase der Neuorientierung für Chesley und ihre Familie zur Folge hatte. Dieser Prozess ist auf „Atomic“ allgegenwärtig: Sie reduziert ihren Sound auf seine wesentlichen Bestandteile, eine entrückte Mischung zwischen Metal, Klassik und Ambient, und fängt davon ausgehend die Unsicherheit der Trauerphase technisch und kompositorisch ein.
Helen Money findet intensive Schönheit
Ihr Cellospiel ist suchend, tastet mit langen Bögen und vorwärtsgewandten Pizzicati ins Ungewisse aus Ambientwolken, komplexen Schlagzeugrhythmen und elektronischen Störgeräuschen. Dabei verharrt sie nur punktuell, in den dramatischen, emotional aufgeladenen Passagen. „Atomic“ ist rastlos, aber nicht hoffnungslos: Im Suchen findet Alison Chesley keine Sicherheit – sondern Momente intensiver Schönheit. jl
Atomic erscheint am 20. März via Thrill Jockey Records.
Musik


Twisted Teens pendeln zwischen Heulen und Heilung
- News

Immer ein Schritt von Streichelt: Mit Melancholie aus der zweiten Reihe
Hörenswert

- Tourneen |
- Live
The Australian Pink Floyd Show 2027 zurück auf der Bühne
The Australian Pink Floyd Show ist zurück.Die aktuelle Show der weltberühmten australischen Coverband lautet „2027 Greatest Hits World Tour“

Hmltd haben ihr drittes Studioalbum Fangs released
Tanzende Vampire, die ihr Spiegelbild suchen: Hmltd meldet sich mit drittem Studioalbum zurück und liefert ein neues elektronisches Konzept.

BEABADOOBEE geht erstmals auf Arenatour
und, ein Gastauftritt und große Arenen: Beababoodee wagt mit ihrem Album „Pylon“ den nächsten Schritt