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Hilary Mantel: Jeder Tag ist Muttertag

Mit rechten Dingen geht in dem vor sich hin rottenden Haus von Evelyn überhaupt nichts zu, doch alles nur auf ihre geistig behinderte Tochter Muriel zu schieben, griffe viel zu kurz. Das skurrile Mutter-Tochter-Gespann lebt komplett zurückgezogen, die immer wiederkehrenden Sozialarbeiter werden rüde vergrault. Bis die neue Sachbearbeiterin Isabel Field anklopft, die neben einem selbstmitleidigen und verheirateten Liebhaber vor allem eines hat: Biss. Hilary Mantels Debütroman erscheint nun erstmals auf Deutsch und beweist, dass die für ihre Tudor-Romane „Wölfe“ und „Falken“ preisgekrönte und in den Adelsstand erhobene britische Autorin schon damals eine überaus scharfsinnige Beobachterin des Zwischenmenschlichen war. Diesem Anfang wohnt in der Tat ein Zauber inne.

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