- Review
Hurricane und Southside 2022
Die Zwillingsfestivals Hurricane und Southside punkten auch 2022 wieder mit einem Line-up, das sich gewaschen hat.

Ach, das Hurricane. Die alljährliche Schlammschlacht musste wie viele andere Festivals viral bedingt pausieren. Nun kehrt der Klassiker zurück. Und zwar so vielseitig wie lange nicht mehr. Wer die Line-ups der letzten Jahre verfolgt hat, wird die musikalische Diversifizierung beobachtet haben: War das Hurricane zusammen mit dem Partnerfestival Southside vor zehn Jahren noch Wallfahrtsort für Indierock- und -popenthusiast:innen, der Bands wie Radiohead oder The Stone Roses angelockt hat, ist es nun zu einem reichhaltigen Buffet verschiedenster Genres und Künstler:innen geworden.
Dementsprechend ist jede:n etwas dabei. Die Bandbreite reicht von Seeed, Martin Garrix, Sam Fender, Charlie XCX, Twenty One Pilots, Bring Me the Horizon, K.I.Z, The Killers, Kings of Leon zu Kontra K. Keine faulen Ausreden also für Konzertmuffel. Wobei, auch das Verweilen auf dem Campingplatz ist bei solchen Riesenfestivals wie dem Hurricane und Southside mit 70 000 Besucher:innen immer wieder in Erlebnis. Haben wir vermisst!
Das Hurricane 2022 und das Southside 2022 finden vom 17. bis zum 19. Juni statt. Mehr Infos findet ihr auf der Webseite: Hier geht’s zum Hurricane, hier zum Southside.
Neben einem hochkarätigen Line-up wartet das Zwillingsfestival auch mit einem nachhaltigen Konzept auf.
Musik


Teenage Fanclub will sich klein fühlen – auf gute Art
- Tourneen

Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour
Hörenswert

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Ronan Keating hat seine Boyband-Zeit hinter sich gelassen. Mit vier Nummer-1-Solo-Alben im Gepäck geht er 2027 auf Welttournee.

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.
